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Hans Peter Eisenbach, Jahrgang 1952, tritt 1972 als Offizieranwärter in die Luftwaffe ein. Nach der Offizierausbildung und dem Studium der Pädagogik in München, Abschluss Diplom-Pädagoge, erfolgen Truppenverwendungen als Zugführer und später als Kompaniechef in einer Luftwaffenausbildungskompanie. Als Luftbildoffizier, Luftbildeinsatzoffizier und als Staffelchef im Aufklärungsgeschwader 52 in Leck eingesetzt, wird er 1989 zur Luftbildlehrstaffel nach Fürstenfeldbruck als Ausbildungsleiter »Luftbildauswertung« und Fachlehrer für »Industrieauswertung« versetzt. Weitere Verwendungen folgen als Staffelchef beim Jagdbombergeschwader 49 und bei der Offizierschule der Luftwaffe, als Dezernent für das Programm »Partnerschaft für den Frieden« im Bundesverteidigungsministerium in Bonn, als Nachrichtengeneralstabsoffizier beim französischen Militärischen Nachrichtendienst in Paris, als Lehrstabsoffizier an der Offizierschule der Luftwaffe, als Abteilungsleiter »Militärisches Nachrichtenwesen« beim Kommando 1. Luftwaffendivision in Fürstenfeldbruck und als Deutscher Vertreter beim EU-Hauptquartier für die Operation »Artemis« (Kongoeinsatz 2003) in Paris. Ab Oktober 2003 ist er Referent für »Militärisches Nachrichtenwesen« bei der Europäischen Union in Brüssel in der Direktion von Dr. Solana. Mit Ablauf des 30. September 2006 wird er als Oberstleutnant pensioniert.
2005 bekommt er den Nachlass eines 1944 an der Ostfront abgestürzten Stuka-Piloten. Sein Name ist Fritz. Aus beruflichem Interesse recherchiert er seinen militärischen Werdegang. Wichtigste Grundlage hierfür sind die erhaltenen Flugbücher von Fritz. Sie ermöglichen die minutiöse Rekonstruktion seiner fliegerischen Tätigkeit. Photographien von Fritz geben weitere Auskunft über seine Militärzeit. Während die fliegerische Ausbildung in den Flugbüchern ausführlich mit Ortsangaben dokumentiert ist, bleiben die Ziele der Feindflüge zunächst unklar, weil nicht dokumentiert. Internetrecherchen führen schließlich auf die Spuren der Schlacht von Kefalonia im September 1943, den Kampf um die Ägäis im Oktober/November 1943 und schließlich die Schlacht von Leros. Danach wird Fritz zur Ostfront versetzt. Die Tagesmeldungen des Operationsgeneralstabsoffiziers (1a) der Armeegruppe Narwa vom Februar und März 1944 an die Heeresgruppe Nord geben Auskunft über die Stuka-Einsätze beim Kampf um die Panther-Stellung, insbesondere bei der Zerschlagung des »Westsacks«, einem sowjetischen Brückenkopf, im März 1944 an der Narwa-Front. Aus dem gesammelten Material entsteht das Buch »Stukas über dem Mittelmeer und an der Ostfront«, eine authentische Beschreibung des fliegerischen Werdegangs von Fritz. |