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Jüdische Literatur / Widerstand




Titel vergriffen!

Arntz, Hans-Dieter

Isidors Briefe
Über die Korrespondenz eines Juden aus Euskirchen


141 Seiten,
fest gebunden mit Schutzumschlag, 
98 Abbildungen, 
17 x 23,5 cm

ISBN 978-3-86933-007-5

19,90 €

 

© 2009 Helios Verlag

Inhalt

Anders als in seinen bisherigen Dokumentationen zum Thema Nationalsozialismus und Judentum leitet der Euskirchener Autor Hans-Dieter Arntz bewusst mit seiner »dokumentarischen Erzählung« ISIDORS BRIEFE in die eigentliche Problematik ein und verfolgt damit einen besonderen Weg, seine Leser anzusprechen. Isidor Mayer, einst wohnhaft in der Kreisstadt Euskirchen, stellt sein jüdisches Schicksal – unauffällig, bescheiden und indirekt – in Form von Briefen dar. Wegen der Kürze ist dieser Text besonders für eine Autorenlesung geeignet, macht betroffen und ruft zur Aussprache auf. Das ist wichtig. Aber das ist nur die Einführung in ein lesenswertes Buch, das einen jüdischen Lebensweg schildert, der im Rheinland beginnt und im Ghetto von Theresienstadt endet. Vor einigen Jahren machte der inzwischen verstorbene Direktor des Leo Baeck Instituts in Jerusalem, Prof. Dr. Joseph Walk, den Vorschlag, ergänzend eine detaillierte Dokumentation über den Untergang der jüdischen Gemeinde Euskirchen zu verfassen. Sie sollte sich konkret auf die jeweiligen Textstellen des jüdischen Protagonisten beziehen, aber dennoch exemplarisch zu verstehen sein. Dies ist inzwischen geschehen. Die Kapitel »Im Ghetto von Theresienstadt« sowie die vielen ergänzenden Beiträge und Brieftexte stellen eine inhaltliche Fortsetzung und Vertiefung der »dokumentarischen Erzählung« dar. Isidors BriefeSomit ist das Buch ISIDORS BRIEFE eine Einheit aus literarischer und zusätzlich historischer Darstellung, die sich exemplarisch mit der Zeit 1936 bis 1943 befasst. Persönliche Mitteilungen aus etwa 120 Briefen und Karten, die ISIDOR an seine im Ausland lebende jüdische Tochter schrieb, lassen die jeweils menschliche, aber auch politische und soziale Situation zur Zeit der Judenverfolgung im nationalsozialistischen Deutschland erkennen. Die Brieftexte werden durch längere Kapitel und Anmerkungen erläutert und somit verständlich gemacht oder gar entschlüsselt. Obwohl Hans-Dieter Arntz nur einzelne Aspekte heraussuchen konnte, entstand doch beinahe ein Psychogramm seines unbekannt gebliebenen jüdischen »Helden« – eines »stillen Helden«, wie Prof. Joseph Walk ergänzte. »Die Aussagen sind in ihrer Schlichtheit eindringlich und geben Geschehenes deutlich und exemplarisch wieder«.

Rezensionen

Euskirchener Wochenspiegel, Wednesday 28. October 2009
Kölner Stadt-Anzeiger, Thursday 29. October 2009
Kölnische Rundschau, Wednesday 28. October 2009
Wochenspiegel Euskirchen, Wednesday 7. October 2009
Eucetera - Das Monatsmagazin für die Region Euskirchen, Sunday 1. November 2009
Eifelmagazin, Sunday 1. November 2009
Blick aktuell, Wednesday 18. November 2009

Leseproben

Inhaltsverzeichnis

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Informationen zur Zeitgeschichte


Presseschau

15minütige Radiosendung (WDR) "Zeitzeichen": „16. Mai 1893: Das Leben des Josef Weiss“

      

Rezensionen bzw. Buchvorstellung zu "Der letzte Judenälteste von Bergen-Belsen"
Fachkreise im In- und Ausland erwarten zurzeit mit großem Interesse die 700 Seiten starke Dokumentation „Der letzte Judenälteste von Bergen-Belsen“, die Mitte Oktober im Helios Verlag Aachen erscheinen wird. In Ergänzung der Forschungsarbeiten von Prof. Eberhard Kolb und Alexandra-Eileen Wenck stellt der Euskirchener Historiker Hans-Dieter Arntz erstmals die Erinnerungen, Aussagen und Dokumente eines allseits respektierten "Judenältesten" im Vordergrund. Eine derartige Sichtweise stand bisher noch    aus ..."
buecher.hagalil.com, 27.09.2012

 

Eine Buchbesprechung in der Zeitschrift »TRIBÜNE. Zeitschrift zum Verständnis des Judentums« zu unserer Publikation »Reichskristallnacht« von Hans-Dieter Arntz.
zur Rezension



Der Kreis der Freunde der HABIMAH ('Die Bühne') wurde 1987 von Schauspielern, Schriftstellern und Journalisten in Nachfolge des 1933 aufgelösten Vereins wieder gegründet. Er will die kulturellen und persönlichen Bindungen zwischen Berlin und Israel weiter vertiefen.
zur Internetseite

Ex-KZ-Wächter bezeichnet Auslieferung als Folter
In letzter Minute will der mutmaßliche NS-Verbrecher John Demjanjuk verhindern, dass er am Montag für seinen Prozess nach München ausgeliefert wird.
www.welt.de, 03.04.2009

Als Schneewittchen die SS besuchte
Die israelische Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem zeigt in dem neuen Museum of Holocaust Art im allerhintersten Winkel eine etwas kärglich beschriftete Ausstellung: drei Fresken des polnisch-jüdischen Autors und Malers Bruno Schulz (1892 bis 1942).
www.faz.net, 26.03.2009

Streit um Antisemitismus geht weiter
in Duisburger Kommunalpolitiker der Linkspartei fordert den Boykott israelischer Produkte. Sein Amt als Fraktionschef will er behalten.
Tagesspiegel, 24.03.2009

UJC to pull 110 Jews out of YemenFearing a spate of killings following threats to the Yemenite Jewish community, the umbrella body of North American Jewish federations will evacuate almost half of Yemen's Jewish community to the US over the next two weeks, The Jerusalem Post has learned.
www.jpost.com, 18.03.2009

Likud schließt Koalition mit Partei Liebermans
Fünf Wochen nach der Parlamentswahl in Israel haben die beiden rechtsgerichteten Parteien Likud und Israel Beitenu ein Koalitionsabkommen geschlossen.
www.faz.net, 16.03.2009

Radikale Moschee
Gericht segnet Neubau ab

Das Berliner Verwaltungsgericht hat ein folgenschweres Urteil gefällt. Es erlaubt der muslimischen Gruppe »Imam Reza« den Bau einer großen Moschee in der Neuköllner Reuterstraße.
www.bz-berlin.de, 11.03.2009

»Haftbefehl gegen Iwan Demjanjuk
Gegen den mutmaßlichen NS-Verbrecher Iwan Demjanjuk hat das Amtsgericht München Haftbefehl erlassen. Er sei dringend verdächtig, von März bis Ende September 1943 als Wachmann im Vernichtungslager Sobibor im heutigen Polen gearbeitet zu haben.«
www.faz.net, 11.03.2009

»Duisburger Linke-Politiker fordert Boykott israelischer Produkte
Duisburg/Essen (ddp) - Der Duisburger Linke-Oberbürgermeisterkandidat Hermann Dierkes hat vor dem Hintergrund des Nahost-Konflikts zum Boykott von Produkten aus Israel aufgerufen.«
www.ad-hoc-news.de, 26.02.2009

Jüdische Cartoons
Der Unverbesserliche von Daniel Haw
www.pi-news, 13.02.2009

»German Jewish History Award« für Hans-Dieter Arntz
Mit dem Preis werden zum neunten Mal Deutsche geehrt, die aus eigener Initiative und ehrenamtlich herausragende Beiträge zur Dokumentation jüdischer Geschichte und Kultur in Deutschland geleistet haben.
[mehr]

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