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Militärische Zeitgeschichte / Zeitgeschichte



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Möller, Christian

Die Einsätze der Nachtschlachtgruppen 1, 2 und 20
an der Westfront von September 1944 bis Mai 1945


360 Seiten,
fest gebunden mit Schutzumschlag, 
196 Abbildungen, 
28 x 23 cm

ISBN 978-3-938208-67-0

44,50 €

© 2008 Helios Verlag

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Mit einem Überblick über die Entstehung und Einsatz der Störkampf- und Nachtschlachtgruppen der deutschen Luftwaffe von 1942 bis 1944

Der Autor fragt in seiner Untersuchung, die er als Dissertation für die Universität der Bundeswehr München geschrieben hat, weshalb die deutsche Luftwaffenführung ab Herbst 1942 gezwungen war, Nachtschlachtverbände, bzw. ihre Vorgänger die Störkampfgruppen aufzustellen und auszubauen. Zunächst wird die Entstehung dieser Einheiten an der Ostfront von Oktober 1942 bis Ende 1943 und ihre Weiterentwicklung zu Nachtschlachtgruppen kritisch untersucht. Begutachtet werden die Einsätze, Verluste und Erfolge in den Jahren 1943 und 1944. Hinzu kommen die immer mangelhafter werdende Ausbildung der Flugzeugführer, die Bewaffnung der eingesetzten Flugzeuge, die verwendeten Bomben und nicht zuletzt die hohen Unfallraten der Piloten. Schwerpunkt des Buches sind die Einsätze der Nachtschlachtgruppen 1, 2 und 20 an der Westfront im Zeitraum von September 1944 bis zum Kriegsende im Mai 1945. Der Autor beschreibt detailliert die Nachtfeindflüge über der Front im Raum Westdeutschland, hauptsächlich im Gebiet um Aachen und Köln sowie von Bitburg bis Kleve, aber auch im niederländischen Raum, in Belgien und Frankreich: vom Einsatzbefehl und Bombenzuladung bis zu den Starts, Landungen, Abstürzen, Erfolgen und Misserfolgen, den einzelnen Flugmanövern, der Gefährdung durch die alliierte Flugabwehr und Nachtjäger sowie die letzten Ruhestätten der gefallenen Besatzungen. Gleichzeitig arbeitet der Verfasser die sog. Luftkriegspotentialfaktoren heraus, die dem Einsatz der Nachtschlachtverbände an der Westfront zugrunde lagen: Wie wirkte sich die Rüstungspolitik auf den Einsatz der Luftwaffe im Allgemeinen und auf den der Nachtschlachtverbände im Besonderen aus? Wie wirkte sich Hitlers Eingreifen in die Luftkriegsführung aus? Wie verhielt sich die Wechselbeziehung zwischen Personal, Ausrüstung und Ausbildung, Einsatzbereitschaft, Einsatz, Verluste, Treibstoffversorgung und Nachschub? Welche Rolle spielte generell der Faktor "Mensch"? Wie waren Führung und Einsatztaktik der Störkampf- und Nachtschlachtflieger im Allgemeinen und der Nachtschlachtgruppen 1, 2 und 20 an der Westfront im Besonderen? Wie wirkten sich die bisher gemachten Erfahrungen gegen den Westgegner in Italien und Frankreich auf den Einsatz der Nachtschlachtgruppen 1, 2 und 20 während verschiedener Angriffs- und Defensivphasen an der Westfront von Sommer 1944 bis Kriegsende aus? Untersucht werden insbesondere die Nachtschlachteinsätze gegen die alliierten Operationen Market und Garden im September 1944, die Unterstützung der gescheiterten deutschen Ardennenoffensive im Dezember 1944, die beinahe schon verzweifelten Bemühungen, die über den Rhein angreifenden Amerikaner, Kanadier und Engländer im Frühjahr 1945 aufzuhalten sowie die geplanten Selbstopfereinsätze gegen die Brücke von Remagen und die im Zuge des allgemeinen Unterganges geflogenen letzten Kriegseinsätze in Nord- und Süddeutschland im April/Mai 1945. Der Autor fragt in dem detailreichen Werk zudem nach der Bedeutung von Unterfaktoren wie klimatischen Bedingungen, geographischen Gegebenheiten oder dem Faktor "Zufall". Welche Modernisierungsmaßnahmen und Neuentwicklungen es gab, um durch technische Neuerungen dem Gegner überlegen zu sein oder gegebenenfalls eine Wende im Luftkrieg zugunsten der Deutschen herbeizuführen. So wird in einem eigenen Kapitel das von den Nachtschlachteinheiten teilweise genutzte moderne Funkführungsverfahren "EGON" (Erstling-Gemse-Offensiv-Navigationsverfahren) in seiner Funktions- und Wirkungsweise ausführlich beschrieben. Schließlich legt der Autor die Bedeutung des Einsatzes der Nachtschlachtverbände an der Westfront dar und erfasst die Erfolge der Nachtschlachtgruppen 1, 2 und 20 sowie die Beurteilung des Nachtschlachteinsatzes durch die deutsche und alliierte Führung. Für seine detaillierte Untersuchung hat der Autor zahlreiche Privatsammlungen, Nachlässe sowie die einschlägigen Archive aus dem In- und Ausland genutzt, Interviews mit Zeitzeugen geführt und private Dokumente wie Flugbücher und Feldpostbriefe ausgewertet. Etwa 200 teilweise noch unveröffentlichte Fotos und Dokumente runden das Bild dieser über 360 Seiten umfassenden Dokumentation ab.

Rezensionen

Fliegerblatt , Sonntag 1. Juni 2008
Militärgeschichte - Zeitschrift für historische Bilder, Montag 1. September 2008
Pallasch, Montag 1. September 2008
ÖFH Nachrichten, Mittwoch 1. Oktober 2008
Fliegerrevue, Sonntag 1. März 2009

Leseproben

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Warum militärische Zeitgeschichte?

Verlagserklärungen


Interviews mit Johannes Buchmann
Autor des Memoiren-Bandes »Der Rest wurde am Boden zerstört«. Ein 7-minütiges Video auf YouTube.


Polnische Ausgabe »Ardeny 1944-1945« erschienen
Das Buch »Zwischen Ritterkreuz und Galgen« von Michael Schadewitz ist als polnische Ausgabe unter dem Titel »Ardeny 1944-1945« erschienen.

Informationen zur Zeitgeschichte


Heftige Gefechte vor den Toren von Damaskus
Die syrische Armee hat den Sicherheitsring um Flughafen und Präsidentenpalast in Damaskus verstärkt. Aktivisten sprechen von einem ?Städtekrieg?. Allein am Montag sollen einhundert Menschen getötet worden sein.
www.faz.de, 30.01.2012


Gewerbemieter wollen in Hitlers Superbunker
Der U-Boot-Bunker «Valentin» in Bremen wird zur Gedenkstätte ausgebaut. Die Bundesimmobilienanstalt will sie trotzdem zum Teil gewerblich vermieten.
www.welt.de, 04.01.2012>


Jeder vierte Freiwillige bricht Dienst vorzeitig ab
Die Bundeswehr hat Probleme, ihre Freiwilligen zu halten: Knapp 28 Prozent haben ihren Dienst vorzeitig quittiert - viele mussten auch nach Hause geschickt werden.
www.welt.de, 21.12.2011


Obama fordert abgefangene Drohne vom Iran zurück
Der US-Präsident hat den Iran offiziell zur Rückgabe der abgeschossenen US-Drohne aufgefordert. Doch Teheran hat eigene Pläne mit dem Flugroboter.
www.welt.de, 13.12.2011>


Iran-Explosion - Anschlag westlicher Geheimdienste?
Satellitenfotos zeigen die Ausmaße der Explosion, die das Entwicklungsprogramm des Irans erheblich zurückgeworfen hat. Waren es gezielte Sabotageakte aus dem Ausland?
www.welt.de, 06.12.2011>


Niemand hat die Reißleine gezogen
Die »Gorch Fock« kommt nicht zur Ruhe. Nach dem Skandal um den Unfalltod der Kadettin Sarah Seele im November 2010 könnte nun der Fall der im September 2008 unter bislang nicht geklärten Umständen über Bord gegangenen Offiziersanwärterin Jenny Böken für neuen Ärger sorgen.
www.jungefreiheit.de, 26.11.2011>


Nordkorea droht Südkorea mit »Meer von Feuer«
Südkorea hält ein Militärmanöver ab - und Nordkorea gibt eine drastische Warnung heraus, sollte das Nachbarland auch nur einen Schuss über die Grenze abgeben.
www.welt.de, 24.11.2011>


Bauarbeiter finden Panzer mit Munition und Knochen
In einer Rostocker Baugrube fanden Arbeiter die Reste eines russischen T-34-Panzers aus dem Zweiten Weltkrieg - samt Munition und menschlichen Überresten.
www.welt.de, 18.11.2011


Als sich Russland gegen Hitlers Wehrmacht formierte
Parade zum 70. Jahrestag
Vor 70 Jahren brachen sowjetische Soldaten in Moskau zum Kampf gegen die deutsche Wehrmacht auf. Jetzt schlüpfen junge Soldaten erneut in die alten Weltkriegsuniformen.
www.welt.de, 07.11.2011>


Amerikas Monsterwaffe B-53 ist nicht mehr zeitgemäß
Die USA demontieren ihre letzte große Atombombe aus der Zeit des Kalten Krieges. Die B-53 hatte 600 Mal so viel Sprengkraft wie »Little Boy«.
www.welt.de, 26.10.11>


7. Gigantischer Datenstaubsauger in 20.000 Meter Höhe
Eine Drohne als riesiger Datenstaubsauger: Die Euro Hawk kann Handygespräche abhören und SMS auffangen. Die Luftwaffe will bis zu fünf der Fluggeräte anschaffen.
www.welt.de, 10.10.2011


McChrystal kritisiert Kriegsführung in Afghanistan
Vor zehn Jahren begann die Nato-Intervention in Afghanistan: Der frühere Kommandeur der internationalen Truppen McChrystal kritisierte in einer Rede zum Jahrestag, nur die Hälfte der Kriegsziele sei erreicht worden.
www.faz.de, 07.10.2011


Böcker bleibt Campus-Chefredakteur
MÜNCHEN. Der in die Kritik geratene Chefredakteur des Studentenmagazins Campus der Bundeswehruniversität München, Martin Böcker, bleibt im Amt. Dies entschied der studentische Konvent der Hochschule am Mittwoch mit großer Mehrheit.
www.jungefreiheit.de, 28.09.2011


Streit über Atomprogramm - Irans Marine kündigt ?starke Präsenz? nahe Amerika an
www.faz.net, 28. September 2011


De Maiziere kürzt Artilleriebataillone und Geschwader
Breite vor Tiefe: Die Reform von Verteidigungsminister de Maiziere nimmt Gestalt an. Trotz kleinerer Truppe soll die Bundeswehr keine Fähigkeiten aufgeben.
www.welt.de, 21.09.2011


Serbischer Ex-General verurteilt
Das Uno-Tribunal hat den ehemaligen Top-Militär Perisic zu 27 Jahren Gefängnis verurteilt. Er hatte seine Landsleute in den Bürgerkriegen in Bosnien und Kroatien mit Soldaten und Waffen versorgt - und so die Kriegsverbrechen erst ermöglicht. Das Urteil hat weitreichende Folgen.
www.spiegel.de, 06.09.2011

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