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Whiting, Charles
'45 Das Ende an Rhein und Ruhr
Letzte Kämpfe zwischen Köln, Duisburg, Dortmund, Paderborn und Siegen
112 Seiten,
Leinen mit Schutzumschlag,
227 Abbildungen,
Großformat, 29 x 24 cm
ISBN 3-938208-13-9
24,80 €
© Helios Verlag
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Inhaltsverzeichnis |
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Am 7. März 1945 fiel den amerikanischen Truppen völlig unerwartet die nicht zerstörte “Ludendorff”-Brücke bei Remagen in die Hände. Der sofort gebildete Brückenkopf auf der anderen Rheinseite bildete den Ausgangspunkt der amerikanischen Bemühungen, das Herzstück der deutschen Rüstungsproduktion, das Ruhrgebiet, einzunehmen. Schon am 1. April 1945 gelang es US-Truppen in einer groß angelegten Zangenbewegung, den Ruhrkessel bei Lippstadt zu schließen. Damit war das Schicksal von hundertausenden deutschen Soldaten besiegelt. Noch am 12. April begannen die Amerikaner mit der militärischen Operation zur Teilung des Kessels zwischen Köln und Dortmund. Die noch vorhandenen deutschen Verbände waren in der Regel nur mehr Schatten ihrer Vergangenheit. Die Wehrmacht hatte in der Phase der Ruhrkämpfe nichts mehr gemein mit den Jahren zuvor. Sie war zu einer aktiven Kriegsführung nicht mehr in der Lage. Die Kampfkraft der Verbände war zusammengeschmolzen. Im Gegensatz zu den wenigen Monaten zuvor stattgefundenen Kämpfen im Hürtgenwald und an der Rurfront (Aachen, Düren, Geilenkirchen) kam es im Ruhrkessel zu einer lawinenartigen Auflösung der Kampfmoral und Motivation, den Kampf fortzuführen. Der Kampfwert der zuvor hastig neu aufgestellten und vielfach bunt zusammengewürfelten und zugeführten deutschen Restverbände war äußerst gering. Die personelle Krise des kaum noch vorhanden Offizier- wie Unteroffizierkorps war das Resultat der permanenten Abwehr- und Rückzugsschlachten. Demoralisierung und militärisches Chaos waren in der Schlußphase des Kampfes nicht nur im Ruhrkessel die bestimmenden Merkmale des Zusammenbruchs der NS-Herrschaft. Die eingesetzten Soldaten kämpften, wie es ein Kommandeur einer Volksgrenadierdivison formulierte, ausschließlich “um ihr eigenes Überleben”. In dieser Phase versuchte die NS-Führung die drohende Niederlage dadurch zu verhindern, daß sie die Totalisierung des Krieges im Sinne eines Volkskrieges propagierte. Auch die von der militärischen Führung gnadenlos eingesetzten Fliegenden Standgerichte konnten den militärischen Zusammenbruch nicht mehr verhindern. Der bekannte britische Autor Charles Whiting zeigt dem Leser in einer verständlichen Sprache weniger das Zusammenwirken von NS-Dienststellen und oberster Wehrmachtsführung auf, noch werden die in letzter Stunde durchgeführten Mordaktionen der Gestapo nicht detailliert dokumentiert. In erster Linie geht es dem Autor darum, die militärische Ebene der Tragödie um den Zusammenbruch des Ruhrkessels aufzuzeigen. | |
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Trierischer Volksfreund, Samstag 11. März 2006
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Warum militärische Zeitgeschichte?
Informationen zur Zeitgeschichte
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Israelische Soldatin posiert mit Gefangenen Die Frau hatte Fotos von sich mit palästinensischen Gefangenen auf Facebook veröffentlicht. Das Militär sprach von »beschämendem Verhalten«. www.welt.de, 17.08.2010
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Deutsches Debakel in Somalia Fast 1.000 somalische Polizisten, die Anfang des Jahres mit deutschem Geld in Äthiopien ausgebildet wurden, sind auf dem Weg in die somalische Hauptstadt Mogadischu spurlos verschwunden. taz, 30.07.2010
Wikileaks belegt - Bin Laden kämpfte am Hindukusch Geheimdienste behaupteten, die Spuren von Osama bin Laden verloren zu haben. Dokumente auf Wikileaks beweisen das Gegenteil. www.welt.de, 29.07.2010
Daniel Ellsbergs Pentagon-Papiere waren besserAlles schon bekannt und in verwirrender Ausführlichkeit dargestellt? Die Veröffentlichung der amerikanischen Geheimdokumente über den Krieg in Afghanistan bringt die Internetplattform Wikileaks in die Kritik. www.faz.net, 29.07.2010
Wehrbeauftragter nennt Ausstattung »ein Drama« Die Bürokratie verhindere oftmals eine gute Ausrüstung der Bundeswehr, sagt Hellmut Könighaus. Teilweise fehlten sogar Feldbetten. www.welt.de,23.07.2010
Amerikas Geheimdienste sind unkontrollierbar Amerikas Geheimdienste verschlingen Milliarden und produzieren immer neue Pannen. Ein Zeitungsbericht spricht von »Chaos«. Wie die »Washington Post« ermittelte, sollen in den USA nicht weniger als 1271 staatliche Organisationen plus 1931 Privatfirmen existieren, die sich mit Terrorbekämpfung, innerer Sicherheit und Sammeln von Geheimaterial beschäftigen www.welt.de, 19.07.2010
Guttenberg - »Afghanistan-Einsatz wurde verharmlost« Laut Verteidigungsminister haben Politik und Gesellschaft zu lange die Augen vor der Bundeswehr-Mission verschlossen. Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) sprach bei der Vorstellung des Buches »Ruhet in Frieden, Soldaten!« Klartext www.welt.de, 14.07.2010
Guttenbergs Schrumpfkur offenbart Strategielosigkeit Die Sparpläne des Verteidigungsministers belegen das Fehlen einer sicherheitspolitischen Vision, moniert SPD-Experte Hans-Peter Bartels. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg plant eine beispiellose Schrumpfung der Bundeswehr. www.welt.de, 07.07.2010
Neuer Reuters-Photoshop-Skandal [...] Lässt sich die Wahrheit nicht gegen Israel verdrehen und sprechen die Bilder eine eindeutige Sprache, fälscht man die Fotos bis sie ins Konzept passen. [...] pi-news, 07.06.2010
Die in unserem Verlag erschienene Publikation »Zwischen Ritterkreuz und Galgen« von Michael Schadewitz ist im Bellona-Verlag in polnischer Sprache erschienen.
Bundeswehrverband sieht Einsätze in Gefahr Mit dramatischen Worten warnt der Chef des Bundeswehrverbands vor geplanten Kürzungen im Verteidigungsetat. Die Einsparungen gefährdeten die Auslandseinsätze der Armee. Ulrich Kirsch appellierte an die Kanzlerin, den Soldaten Rückhalt zu geben. Die Politik dürfe nicht nach dem Motto handeln: »Lieber Blut als Geld«. www.welt.de, 25.05.2010
Obama verurteilt »Akt der Aggression« Der Untergang eines südkoreanischen Kriegsschiffes vor acht Wochen, bei dem 46 Seeleute ums Leben kamen, geht nach Angaben aus Seoul eindeutig auf den Beschuss durch nordkoreanische Torpedos zurück. Nordkorea weist die Vorwürfe zurück, warnt vor Vergeltung und droht mit einem »totalen Krieg«. www.faz.net, 20.05.2010
Wir möchten auf einen fachwissenschaftlichen Artikel von Peter Lieb zum Thema »Die Suche nach Hergang, Tätern und Motiven des Massakers von Maillé am 25.08.1944« hinweisen - erschienen in der Militärgeschichtlichen Zeitschrift 68 (2009) Heft 2.
Hiermit möchten wir Ihnen mitteilen, daß unser Autor Werner Lacoste am 26. April 2010 verstorben ist.
Deutscher Islamist Eric Breininger soll tot sein Der deutsche Islamist Eric Breininger soll im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet getötet worden sein. Seit 2008 war der aus dem Saarland stammende Konvertit als Dschihad-Kämpfer aufgetreten und hatte deutsche Muslime aufgerufen, sich dem »Heiligen Krieg« anzuschließen. www.welt.de, 03.05.2010
Kalter Krieg Der 1928 geborene Friedrich-Wilhelm Schlomann zält zu den intimsten Kennern der Geschichte des »Kalten Krieges«. Im Jahr des Mauerbaus nahm er im Bundesverteidigungsministerium sien Arbeit in einem Referat für »Psychologische Kampfführung« auf. Junge Freiheit, 23.04.2010
Der erste Held der Bundeswehr Ignoriert von der deutschen Presse hat zum ersten Mal in der Geschichte unserer Armee ein Soldat nach einem Kriegseinsatz das Ehrenkreuz für Tapferkeit erhalten. Dabei wäre, was Hauptfeldwebel Daniel Seibert zu berichten hat, durchaus auch lehrreich für deutsche Politiker, die noch spitzfindig diskutieren, ob das, wohin sie die Soldaten schicken, wohl Krieg genannt werden darf. www.pi-news.net, 14.04.2010
»Es fehlt nicht nur am Geld, sondern auch am Willen« Die Bundeswehr sieht sich für ihren Afghanistan-Einsatz nicht ausreichend gerüstet. Der Bundeswehrverband und der scheidende Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe, kritisierten am Mittwoch Ausrüstung und Ausbildung der Soldaten am Hindukusch. www.faz.net, 07.04.2010
Rezension zu unserer Publikation »Schüler in Uniform« von Peter Joachim Lapp in Neues Deutschland vom 17.03.2010.
Deutschland verdoppelt seine Rüstungsexporte Weltweit sind die Rüstungsausgaben in den vergangenen fünf Jahren um 22 Prozent gestiegen. Das konstatiert das Friedensforschungsinstitut Sipri in seinem neuen Bericht. Deutschland steht an Platz drei der größten Waffenexporteure ? die Grünen fordern deshalb ein Vetorecht des Bundestages bei Waffengeschäften. www.welt.de, 15.03.2010
Ein Artikel zu unserer Publikation »Schüler in Uniform. Die Kadetten der Nationalen Volksarmee« in »Horch und Guck«, Berlin, Bürgerkomitee »15. Januar«, erschienen Januar 2010. [Zum Artikel]
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