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Titel vergriffen!
Schuck, Walter
Abschuss! - Von der Me 109 zur Me 262
Erinnerungen an die Luftkämpfe beim Jagdgeschwader 5 und 7
248 Seiten,
fest gebunden mit Schutzumschlag,
284 Abbildungen und Fotos,
23 x 28 cm
ISBN 978-3-938208-44-1
38,50 €
© 2007 Helios Verlag
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Inhaltsverzeichnis |
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Walter Schuck wird am 30. Juli 1920 in Frankenholz/Saar geboren. Schon früh entdeckt er seine Leidenschaft für die Fliegerei und bewirbt sich bereits mit 16 Jahren zum Dienst in der Luftwaffe. Es folgen Rekrutenzeit, Segelflieger- und technische Schule, Flugzeugführer- und Jagdfliegerschule. Danach kommt er zur Ergänzungsgruppe des Jagdgeschwaders 3 und zieht mit dieser Einheit zu den verschiedensten Einsatzhorsten in Deutschland, nach Frankreich, Polen, Holland und Dänemark.
Im Dezember 1941 wird seine Staffel in 7./JG 5 umbenannt und kurz darauf von Esbjerg, Dänemark nach Bodö in Norwegen verlegt. Seine steile Karriere bei den Eismeerjägern beginnt aber erst im Frühjahr 1942, als die Staffel an ihrem Bestimmungsort in Petsamo, Nordfinnland eintrifft. Dort erzielt er am 15. Mai 1942 seinen ersten Luftsieg und wird bald zum Alptraum der russischen Luftwaffe im hohen Norden: Bis April 1943 kann er 34 Abschüsse verbuchen, im Herbst 1943 sind es bereits über 60. Nach seinem 84. Luftsieg wird ihm Anfang April 1944 das Ritterkreuz verliehen. Den 100. Abschuss erzielt er am 15. Juni 1944, und keine 48 Stunden später gelingen ihm 12 Abschüsse an einem Tag - eine Leistung, die kein anderer Eismeerjäger erreichen sollte. Im August 1944 wird er wegen Tapferkeit vor dem Feind zum Leutnant befördert und zum Staffelkapitän der 10./JG 5 ernannt. Das Eichenlaub zum Ritterkreuz erhält er im September 1944, und im November 1944 befördert man ihn zum Oberleutnant.
Anfang März 1945 holt ihn der Geschwaderkommodore Theodor Weißenberger in das mit den neuen Me 262 Strahljägern ausgerüstete Jagdgeschwader 7. Dort setzt Walter Schuck seine Erfolgsserie fort, schießt gleich bei seinem ersten Einsatz mit dem Turbojäger zwei alliierte Jäger ab und wird Staffelkapitän der 3./JG 7. Unerreicht ist jedoch seine Leistung im Luftkampf vom 10. April 1945, als er mit seiner Me 262 in einem Durchflug vier Bomber B-17 abschießt. Kurz darauf wird seine Maschine von einem Begleitjäger der Fliegenden Festungen getroffen. Ein Triebwerk explodiert, er muss aussteigen und wird verletzt. Für Walter Schuck ist damit der Krieg nach über 500 Frontflügen und 206 bestätigten Luftsiegen zu Ende.
Von seinen Kameraden wurde er wegen seines fliegerischen Könnens, Mutes und seiner Tapferkeit geachtet. Verehrt wurde Walter Schuck aber wegen seiner Ritterlichkeit im Luftkampf und tiefen Mitgefühls für abgeschossene, verletzte oder in Gefangenschaft geratene Fliegerkameraden. Diese Eigenschaften brachten ihm die anerkennenden Beinamen "Northern Knight" und "Adler der Tundra" ein.
In dieser Autobiographie geht es dem Autor nicht um eine verklärende Rückbesinnung im Sinne falscher Fliegerromantik. Er liefert keine Erklärungsmuster, um das Dritte Reich rückwirkend in einem milderen Licht erscheinen zu lassen, und formuliert auch keine Allgemeinplätze mit dem Ziel der Verharmlosung des Nationalsozialismus.
Vielmehr beschränkt er sich bewusst auf die Dokumentation der militärischen Alltagsgeschichte: Wie war die Lebenswirklichkeit in den Verbänden der Luftwaffe, wie waren sie funktional eingebunden, wie verliefen die Kampfeinsätze unter den harten Bedingungen des Krieges am Eismeer und bei den aussichtslosen Luftschlachten im Reichsgebiet? In einer fesselnden Sprache bietet der Autor im besten Sinne des Wortes Erzählgeschichte aus der Sicht eines jungen Fliegers, der von unten kam, innerhalb kurzer Zeit zu militärischen Ehren gelangte und zum berühmten Jagdflieger aufstieg. Er zeigt das damalige, für uns heute kaum nachvollziehbare Selbstverständnis auf, mit dem er und seine Kameraden jeden Tag ihr Leben für "Volk und Vaterland" einsetzten, um schließendlich feststellen zu müssen, dass ihre Motivationen missbraucht worden waren und sie zu einer verratenen Generation gehörten. Damit stellt sich der Autor der Vergangenheit und liefert mit dieser ungeheuer faktenreichen Autobiographie einen Beitrag zur Geschichte der Luftwaffe im 3. Reich.
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Flugzeug Classic, Sonntag 1. Juli 2007 Flieger Revue, Sonntag 1. Juli 2007 Fliegerblatt, Mittwoch 1. August 2007 Zeitschrift für Heereskunde, Sonntag 1. Juli 2007 Junge Freiheit, Freitag 27. Juli 2007 Kameraden, Montag 1. Oktober 2007 Pallasch - Zeitschrift für Militärgeschichte, Montag 1. Oktober 2007 öfh nachrichten, Dienstag 1. Januar 2008
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Warum militärische Zeitgeschichte?
Informationen zur Zeitgeschichte
Wehrbeauftragter nennt Ausstattung »ein Drama« Die Bürokratie verhindere oftmals eine gute Ausrüstung der Bundeswehr, sagt Hellmut Könighaus. Teilweise fehlten sogar Feldbetten. www.welt.de,23.07.2010
Amerikas Geheimdienste sind unkontrollierbar Amerikas Geheimdienste verschlingen Milliarden und produzieren immer neue Pannen. Ein Zeitungsbericht spricht von »Chaos«. Wie die »Washington Post« ermittelte, sollen in den USA nicht weniger als 1271 staatliche Organisationen plus 1931 Privatfirmen existieren, die sich mit Terrorbekämpfung, innerer Sicherheit und Sammeln von Geheimaterial beschäftigen www.welt.de, 19.07.2010
Guttenberg - »Afghanistan-Einsatz wurde verharmlost« Laut Verteidigungsminister haben Politik und Gesellschaft zu lange die Augen vor der Bundeswehr-Mission verschlossen. Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) sprach bei der Vorstellung des Buches »Ruhet in Frieden, Soldaten!« Klartext www.welt.de, 14.07.2010
Guttenbergs Schrumpfkur offenbart Strategielosigkeit Die Sparpläne des Verteidigungsministers belegen das Fehlen einer sicherheitspolitischen Vision, moniert SPD-Experte Hans-Peter Bartels. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg plant eine beispiellose Schrumpfung der Bundeswehr. www.welt.de, 07.07.2010
Neuer Reuters-Photoshop-Skandal [...] Lässt sich die Wahrheit nicht gegen Israel verdrehen und sprechen die Bilder eine eindeutige Sprache, fälscht man die Fotos bis sie ins Konzept passen. [...] pi-news, 07.06.2010
Die in unserem Verlag erschienene Publikation »Zwischen Ritterkreuz und Galgen« von Michael Schadewitz ist im Bellona-Verlag in polnischer Sprache erschienen.
Bundeswehrverband sieht Einsätze in Gefahr Mit dramatischen Worten warnt der Chef des Bundeswehrverbands vor geplanten Kürzungen im Verteidigungsetat. Die Einsparungen gefährdeten die Auslandseinsätze der Armee. Ulrich Kirsch appellierte an die Kanzlerin, den Soldaten Rückhalt zu geben. Die Politik dürfe nicht nach dem Motto handeln: »Lieber Blut als Geld«. www.welt.de, 25.05.2010
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Wir möchten auf einen fachwissenschaftlichen Artikel von Peter Lieb zum Thema »Die Suche nach Hergang, Tätern und Motiven des Massakers von Maillé am 25.08.1944« hinweisen - erschienen in der Militärgeschichtlichen Zeitschrift 68 (2009) Heft 2.
Hiermit möchten wir Ihnen mitteilen, daß unser Autor Werner Lacoste am 26. April 2010 verstorben ist.
Deutscher Islamist Eric Breininger soll tot sein Der deutsche Islamist Eric Breininger soll im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet getötet worden sein. Seit 2008 war der aus dem Saarland stammende Konvertit als Dschihad-Kämpfer aufgetreten und hatte deutsche Muslime aufgerufen, sich dem »Heiligen Krieg« anzuschließen. www.welt.de, 03.05.2010
Kalter Krieg Der 1928 geborene Friedrich-Wilhelm Schlomann zält zu den intimsten Kennern der Geschichte des »Kalten Krieges«. Im Jahr des Mauerbaus nahm er im Bundesverteidigungsministerium sien Arbeit in einem Referat für »Psychologische Kampfführung« auf. Junge Freiheit, 23.04.2010
Der erste Held der Bundeswehr Ignoriert von der deutschen Presse hat zum ersten Mal in der Geschichte unserer Armee ein Soldat nach einem Kriegseinsatz das Ehrenkreuz für Tapferkeit erhalten. Dabei wäre, was Hauptfeldwebel Daniel Seibert zu berichten hat, durchaus auch lehrreich für deutsche Politiker, die noch spitzfindig diskutieren, ob das, wohin sie die Soldaten schicken, wohl Krieg genannt werden darf. www.pi-news.net, 14.04.2010
»Es fehlt nicht nur am Geld, sondern auch am Willen« Die Bundeswehr sieht sich für ihren Afghanistan-Einsatz nicht ausreichend gerüstet. Der Bundeswehrverband und der scheidende Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe, kritisierten am Mittwoch Ausrüstung und Ausbildung der Soldaten am Hindukusch. www.faz.net, 07.04.2010
Rezension zu unserer Publikation »Schüler in Uniform« von Peter Joachim Lapp in Neues Deutschland vom 17.03.2010.
Deutschland verdoppelt seine Rüstungsexporte Weltweit sind die Rüstungsausgaben in den vergangenen fünf Jahren um 22 Prozent gestiegen. Das konstatiert das Friedensforschungsinstitut Sipri in seinem neuen Bericht. Deutschland steht an Platz drei der größten Waffenexporteure ? die Grünen fordern deshalb ein Vetorecht des Bundestages bei Waffengeschäften. www.welt.de, 15.03.2010
Luftkriege werden bald von Robotern geführt Sollte es in 20 Jahren irgendwo auf der Welt einen Luftkrieg geben ? dann dürfte das ein Kampf ohne Piloten sein. So lautete vor knapp einem Jahrzehnt die Vorhersage amerikanischer Militärexperten. www.welt.de, 26.02.2010
Militärexperte besorgt wegen Afghanistan-Strategie Bei der Afghanistan-Konferenz in London versuchen Vertreter aus knapp 70 Ländern, den Grundstein für einen endgültigen Abzug der internationalen Truppen zu legen. Die Bundesregierung hofft, ihre Soldaten bis 2014 nach Hause holen zu können. Doch ein Experte hat schwere Zweifel an ihrer neuen Strategie. www.welt.de, 28.01.2010
Deutschland steuert auf gefährlichen Sonderweg zu Um in Afghanistan erfolgreich für Demokratie und Frieden zu sorgen, dürfen sich Soldaten nicht in Feldlagern einmauern. Sie müssen in engem Kontakt mit der Bevölkerung die Taliban angreifen. www.welt.de, 25.01.2010
Taliban greifen Regierungsviertel in Kabul an In der afghanischen Hauptstadt Kabul haben Extremisten mehrere Gebäude nahe dem Präsidentenpalast besetzt. Polizei und Augenzeugen berichten von Explosionen und Feuergefechten zwischen Taliban und Sicherheitskräften. www.welt.de, 18.01.2010
Anschlag tötete führende Al-Qaida-Experten der CIA Von der CIA gibt es offiziell keine Adresse, keine Mitarbeiterzahl, kein Budget. Durch den Selbstmordanschlag auf eine CIA-Basis in Afghanistan Ende Dezember werden aber nun nach und nach Details über den US-Geheimdienst bekannt. www.welt.de, 07.01.2010
Ein Artikel zu unserer Publikation »Schüler in Uniform. Die Kadetten der Nationalen Volksarmee« in »Horch und Guck«, Berlin, Bürgerkomitee »15. Januar«, erschienen Januar 2010. [Zum Artikel]
CIA-Attentäter war offenbar Al-Qaida-Doppelagent Offensichtlich hat sich die CIA von einem scheinbar vertrauenswürdigen Informanten täuschen lassen. Für den schwersten Anschlag auf CIA-Agenten seit fast 30 Jahren soll ein jordanischer Doppelagent verantwortlich sein. www.welt.de, 05.01.2010
KSK-Task-Force seit zwei Jahren in Kundus Die Einsatzgruppe mit deutschen Spezialkräften, von deren Operationszentrale aus der Luftangriff bei Kundus vom 4. September geführt worden ist, besteht nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schon seit mehr als zwei Jahren. Obleute der Bundestagsfraktionen kritisieren laut F.A.Z., sie seien auch in den geheimen Unterrichtungen im kleinen Kreis nur über Einzeloperationen, aber nicht über diese Gruppe informiert worden. www.faz.net, 17.12.2009
Schneiderhan bezichtigt Guttenberg der Lüge Wolfgang Schneiderhan setzt sich zur Wehr: "Ehrenrührig" und "unwahr" nennt der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr Äußerungen von Verteidigungsminister Guttenberg. www.welt.de, 16.12.2009
Livni: »Der Krieg war nötig« Die ehemalige israelische Außenministerin Livni ist am Wochenende in London Adressatin eines Haftbefehles gewesen. Der Haftbefehl gegen die israelische Politikerin wurde vom Amtsgericht des Londoner Stadtbezirks Westminster erlassen, nachdem dort Anwälte von geschädigten Palästinensern aus dem Gazastreifen vorstellig geworden waren, die eine strafrechtliche Verfolgung Livnis wegen Kriegsverbrechen beantragt hatten. www.faz.net, 15.12.2009>
Baroness für Europa - Baron für die Briten Am Dienstag, tritt der Vertrag von Lissabon in Kraft und die Europäische Union (EU) erhält den Status eines rechtmäßigen Staates mit einem eigenen Präsidenten und Außenminister. Die russische Zeitung Prawda (vom 4. November) schrieb kürzlich dazu, dass die EU damit beginne, wie eine »Wiedergeburt der Sowjetunion« auszusehen. Die Ernennung von Cathy Ashton zur ersten EU-Außenministerin (vollständiger Name »Hohe Kommissarin für Außen- und Sicherheitspolitik«) scheint dies zu bestätigen. www.pi-news.net, 01.12.2009
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