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Militärische Zeitgeschichte / Zeitgeschichte



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Hansen, Hans-Josef

Auf den Spuren des Westwalls / 6. aktualisierte Auflage
Entdeckungen entlang einer fast vergessenen Wehranlage


152 Seiten,
fest gebunden mit Schutzumschlag, 
254, 
23 x 28 cm cm

ISBN 978-3-925087-76-9

32,00 €

© 2009, 6. aktualisierte Auflage Helios Verlag  Helios Verlag

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Der Westwall wurde in den Jahren 1936-1940 zwischen Kleve und Basel gebaut. Durch seine vielen tausend Bauten hat er Gesicht und Geschichte des Grenzlandes geprägt. Zwischen September 1944 und Februar 1945 fand hier, an der Pforte des Reiches, die letzte große Abwehrschlacht im Westen gegen die Alliierten statt. Über den Westwall ist seit Beginn der Bauarbeiten bis zur heutigen Zeit viel geschrieben worden; angefangen von der nationalsozialistischen Propaganda bis hin zu heutigen kritischen Beurteilungen durch Zeitgenossen. Die meisten Schriften beschäftigen sich jedoch vorwiegend mit dem damaligen Kampfgeschehen sowie dem militärischen Nutzen der Anlagen. Sie beschreiben, registrieren und bewerten die verschiedenen Westwallbauten. Was ist aber heute, mehr als 50 Jahre nach dem Krieg, aus dem Westwall geworden? In einer vierjährigen Arbeit erforschte eine Projektgruppe die in dieser Hinsicht wenig beachtete Befestigungslinie zwischen Brüggen am Niederrhein und Saarbrücken. In über 100 Wanderungen wurden interessante und verblüffende Entdeckungen gemacht. Der heutige Zustand der Wehranlage wird auf 180 Farbfotos erstmals festgehalten. Die Lichtbilder zeigen Westwallbauten, zerstörte wie erhaltene, an denen nicht nur der Zahn der Zeit genagt hat. Sie geben Impressionen von Wehranlagen wieder, die von der Natur mit einem grünen Schleier überdeckt oder sogar durch eine üppig wuchernde Fauna zurückerobert worden sind. Aber auch der Mensch hat mit seinem Sinn für das Praktische Hand an die stummen Zeugen eines fast in Vergessenheit geratenen Kapitels der deutschen Geschichte gelegt. Und so findet sich in diesem Buch so manche Kuriosität, die Anlaß zum Nachdenken, aber auch zum Schmunzeln bietet. Der Westwall, einst mächtig und furchteinflößend, ist bei vielen Anliegern zu etwas Alltäglichem geworden, mit dem man sich ähnlich wie bei einem Bach oder einem Hügel arrangiert. Zum weiteren Inhalt: Zu Beginn des Buches erhält der Leser Informationen über die geschichtliche Situation vor dem Westwallbau und über die Hintergründe, die zu seiner Entstehung führten. Der Zeitraum von Baubeginn über Kriegsausbruch bis Kriegsende wird ausführlich dargestellt. Die informativen Texte werden durch Karten, Zeichnungen, teilweise unveröffentlichtes, historisches Bildmaterial und Zeitzeugenberichte ergänzt und abgerundet. Eine kurze, speziell auf den Westwall bezogene Chronologie, ermöglicht es, nicht nur einzelne Ereignisse genau zu datieren, sondern auch die Geschehnisse in einen größeren Zusammenhang einzubetten. Resonanz: Die Ergebnisse der vierjährigen Spurensuche sind auf ein großes Interesse bei der Bevölkerung sowie bei Presse, Rundfunk und Fernsehen gestoßen. Auch Museen haben Bildmaterial übernommen. Das Buch wird durch Grußworte von Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl sowie Regierungspräsident Dr. Franz-Josef Antwerpes, Köln, eingeleitet.

Rezensionen

unbekannt, Freitag 5. Mai 2006
Kölnische Rundschau, Dienstag 4. November 1997
Trierischer Volksfreund, Dienstag 18. November 1997
Westdeutsche Zeitung, Samstag 3. Oktober 1998
Aachener Zeitung, Nordeifel, Mittwoch 5. November 1997
Erkelenzer Nachrichten, Dienstag 18. November 1997
Zwischen Venn und Eifel, Montag 1. Dezember 1997

Leseproben

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Warum militärische Zeitgeschichte?

Verlagserklärungen


Interviews mit Johannes Buchmann
Autor des Memoiren-Bandes »Der Rest wurde am Boden zerstört«. Ein 7-minütiges Video auf YouTube.


Polnische Ausgabe »Ardeny 1944-1945« erschienen
Das Buch »Zwischen Ritterkreuz und Galgen« von Michael Schadewitz ist als polnische Ausgabe unter dem Titel »Ardeny 1944-1945« erschienen.

Informationen zur Zeitgeschichte


Heftige Gefechte vor den Toren von Damaskus
Die syrische Armee hat den Sicherheitsring um Flughafen und Präsidentenpalast in Damaskus verstärkt. Aktivisten sprechen von einem ?Städtekrieg?. Allein am Montag sollen einhundert Menschen getötet worden sein.
www.faz.de, 30.01.2012


Gewerbemieter wollen in Hitlers Superbunker
Der U-Boot-Bunker «Valentin» in Bremen wird zur Gedenkstätte ausgebaut. Die Bundesimmobilienanstalt will sie trotzdem zum Teil gewerblich vermieten.
www.welt.de, 04.01.2012>


Jeder vierte Freiwillige bricht Dienst vorzeitig ab
Die Bundeswehr hat Probleme, ihre Freiwilligen zu halten: Knapp 28 Prozent haben ihren Dienst vorzeitig quittiert - viele mussten auch nach Hause geschickt werden.
www.welt.de, 21.12.2011


Obama fordert abgefangene Drohne vom Iran zurück
Der US-Präsident hat den Iran offiziell zur Rückgabe der abgeschossenen US-Drohne aufgefordert. Doch Teheran hat eigene Pläne mit dem Flugroboter.
www.welt.de, 13.12.2011>


Iran-Explosion - Anschlag westlicher Geheimdienste?
Satellitenfotos zeigen die Ausmaße der Explosion, die das Entwicklungsprogramm des Irans erheblich zurückgeworfen hat. Waren es gezielte Sabotageakte aus dem Ausland?
www.welt.de, 06.12.2011>


Niemand hat die Reißleine gezogen
Die »Gorch Fock« kommt nicht zur Ruhe. Nach dem Skandal um den Unfalltod der Kadettin Sarah Seele im November 2010 könnte nun der Fall der im September 2008 unter bislang nicht geklärten Umständen über Bord gegangenen Offiziersanwärterin Jenny Böken für neuen Ärger sorgen.
www.jungefreiheit.de, 26.11.2011>


Nordkorea droht Südkorea mit »Meer von Feuer«
Südkorea hält ein Militärmanöver ab - und Nordkorea gibt eine drastische Warnung heraus, sollte das Nachbarland auch nur einen Schuss über die Grenze abgeben.
www.welt.de, 24.11.2011>


Bauarbeiter finden Panzer mit Munition und Knochen
In einer Rostocker Baugrube fanden Arbeiter die Reste eines russischen T-34-Panzers aus dem Zweiten Weltkrieg - samt Munition und menschlichen Überresten.
www.welt.de, 18.11.2011


Als sich Russland gegen Hitlers Wehrmacht formierte
Parade zum 70. Jahrestag
Vor 70 Jahren brachen sowjetische Soldaten in Moskau zum Kampf gegen die deutsche Wehrmacht auf. Jetzt schlüpfen junge Soldaten erneut in die alten Weltkriegsuniformen.
www.welt.de, 07.11.2011>


Amerikas Monsterwaffe B-53 ist nicht mehr zeitgemäß
Die USA demontieren ihre letzte große Atombombe aus der Zeit des Kalten Krieges. Die B-53 hatte 600 Mal so viel Sprengkraft wie »Little Boy«.
www.welt.de, 26.10.11>


7. Gigantischer Datenstaubsauger in 20.000 Meter Höhe
Eine Drohne als riesiger Datenstaubsauger: Die Euro Hawk kann Handygespräche abhören und SMS auffangen. Die Luftwaffe will bis zu fünf der Fluggeräte anschaffen.
www.welt.de, 10.10.2011


McChrystal kritisiert Kriegsführung in Afghanistan
Vor zehn Jahren begann die Nato-Intervention in Afghanistan: Der frühere Kommandeur der internationalen Truppen McChrystal kritisierte in einer Rede zum Jahrestag, nur die Hälfte der Kriegsziele sei erreicht worden.
www.faz.de, 07.10.2011


Böcker bleibt Campus-Chefredakteur
MÜNCHEN. Der in die Kritik geratene Chefredakteur des Studentenmagazins Campus der Bundeswehruniversität München, Martin Böcker, bleibt im Amt. Dies entschied der studentische Konvent der Hochschule am Mittwoch mit großer Mehrheit.
www.jungefreiheit.de, 28.09.2011


Streit über Atomprogramm - Irans Marine kündigt ?starke Präsenz? nahe Amerika an
www.faz.net, 28. September 2011


De Maiziere kürzt Artilleriebataillone und Geschwader
Breite vor Tiefe: Die Reform von Verteidigungsminister de Maiziere nimmt Gestalt an. Trotz kleinerer Truppe soll die Bundeswehr keine Fähigkeiten aufgeben.
www.welt.de, 21.09.2011


Serbischer Ex-General verurteilt
Das Uno-Tribunal hat den ehemaligen Top-Militär Perisic zu 27 Jahren Gefängnis verurteilt. Er hatte seine Landsleute in den Bürgerkriegen in Bosnien und Kroatien mit Soldaten und Waffen versorgt - und so die Kriegsverbrechen erst ermöglicht. Das Urteil hat weitreichende Folgen.
www.spiegel.de, 06.09.2011

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