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Bettinger, Dieter Robert
Die Geschichte der HGru G
Mai 1944 bis Mai 1945
934 Seiten,
fest gebunden,
umfangreicher Karten und Dokumentenanhang,
21 x 29,7 cm
ISBN 978-3-86933-020-4
59,00 €
© 2010 Helios Verlag
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Inhaltsverzeichnis |
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Um Ende 1944 den Westwall mit ausreichend Personal besetzten zu können, wurde neben der Kriegsmarine auch der Luftwaffe befohlen, Personal für das Heer zur Verfügung zu stellen. Daraufhin stellte die Luftwaffe Anfang September 1944 dem Heer 20 Bataillone mit etwa 13.000 Mann für den Einsatz am Westwall zur Verfügung. Diese Bataillone bekamen die Bezeichnung Luftwaffenfestungsbataillone. Die Bataillone setzen sich aus im Erdeinsatz unerfahrenen Angehörigen der Flugzeugführerschulen, Fliegerwaffenschulen, Unteroffiziersschulen, Fliegerersatzbataillonen, Ersatzverbände und Fachschulen zusammen. Obwohl die Bataillone hinter der Front zuerst von Ausbildern des Heeres geschult werden sollten, wurden die ersten Bataillone nach Ankunft in die Schlacht um Aachen, wenige Tage später in den Forst Hürtgen transportiert.
Die Heereskommandeure lobten zwar den ausreichenden Bestand an Waffen, kritisierten aber den geringen Kampfwert der Verbände. Entsprechend hoch waren die Verluste im Raum Aachen und in der Eifel. Schließlich wurden diese 20 Bataillone nach und nach in das Heer eingegliedert.
Nach der ersten Aufstellungsphase folgte bereits Ende September 1944 die zweite Welle mit 20 Luftwaffenfestungsbataillonen und zwei Luftwaffeninfanteriebataillonen. Fast alle Bataillone stellten im Oktober 1944 den Personalnachschub für die Auffrischung und Neuaufstellung von Fallschirmjägerdivisionen der 1. Fallschirmjägerarmee, die im Herbst 1944 zum Einsatz kam.
Für die Recherche hat der Autor im In- und Ausland zahlreiche Dokumente eingesehen und ausgewertet. Erschwerend war die Tatsache, dass es nur wenige Zeitzeugenberichte gibt. Dennoch ist es dem Autor gelungen, die Geschichte von bislang kaum bekannt gewordenen Bodeneinheiten der Luftwaffe zu erhellen.
Der Verfasser dieser Chronik, Dieter Robert Bettinger, Vorsitzender des »Vereins für Landeskunde im Saarland e.V.«, 1938 in der damaligen Kreisstadt Ottweiler im Saarland geboren, begeisterte sich schon von Jugend an vor allem für Geschichte und Landeskunde. Die Reihe von inzwischen 97 Veröffentlichungen mit historischen sowie volks- und landeskundlichen Inhalten begann im Jahre 1964 mit Beiträgen in Zeitungen und Zeitschriften. Heimatbücher stellten in den Jahren 1968, 1973 und 1988 drei ländliche Gemeinden, Bild- und Textbände 1990 bis 1992 die ehemals nassauische Residenzstadt Ottweiler vor. In drei umfangreichen Abhandlungen in der »Zeitschrift für die Geschichte der Saargegend« beschäftigte sich der Autor in den Ausgaben der Jahre 1978 bis 1980 mit Ereignissen im Zusammenhang mit dem Kriegsgeschehen im Raum des heutigen Saarlandes in den Jahren 1939/1940 und den hier eingesetzten militärischen Verbänden. Im Jahre 1990 erschien die umfangreiche zweibändige Dokumentation über den Westwall, für die Dieter Robert Bettinger als Mitverfasser vor allem die historische Entwicklung und Baugeschichte der deutschen Westbefestigungen in den Jahren 1919 bis 1945 bearbeitet hat. Ihr folgten eine Reihe von Dokumentationen und Vortragsveranstaltungen zum Kriegsgeschehen allgemein und im Saarland in den Jahren 1939/1940 und 1944/1945 so beispielsweise im Jahre 2005 die umfangreiche »Kriegs- und Soldatenchronik der Stadt Ottweiler«, unter anderem auch mit den Namen aller Gefallenen und Vermißten aus den Jahren 1914 bis 1918 und 1939 bis 1945. | |
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Pallasch, Montag 1. November 2010 Zeitschrift für Heereskunde, Mittwoch 1. Dezember 2010 Hardthöhen-Kurier, Samstag 1. Januar 2011
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