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Hansen, Hans-Josef
Felsennest / 2. erweiterte Auflage 2008
Das vergessene Führerhauptquartier in der Eifel
208 Seiten,
gebunden mit Schutzumschlag,
230 Abbildungen, Karten, Dokumente und Grundrisse,
28 x 23 cm
ISBN 3-938208-21-x
32,50 €
© 2008 Helios Verlag
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InhaltsverzeichnisGeleitwort › Vorwort › Die Luftverteidigungszone West und die Batteriestellung Rodert › Vorgeschichte › Ausbauarten › Flugabwehr von Viersen bis Basel › Die Batteriestellung in Münstereifel-Rodert › Auswahl und Bau des Felsennestes › Führerhauptquartier Adlerhorst › Gründe für die Ablehnung Ziegenbergs und die Auswahl des Felsennestes › Ausbau des Felsennestes zum Führerhauptquartier › Nachrichtentechnische Anbindung › Organisatorische Mängel › Unterbringung des Oberkommandos des Heeres (OKH) in Hülloch › Die Bauten im Sperrkreis I › Die Bauten außerhalb des Sperrkreises I bis Mai 1940 › Schutzmaßnahmen im Felsennest und bei den Frontfahrten › Einsatz des Führer-Begleitbataillons im Felsennest › Sicherungsmaßnahmen gegen feindliche Fallschirmjäger › Luftraumschutz in Münstereifel › Fahrten ins Operationsgebiet › Anreise zum Felsennest am 9. und 10. Mai 1940 › Zielbahnhof Euskirchen › Anreise des OKH › Anreise des Reichsaußenministers, des Reichsführers SS und des Chefs der Reichskanzlei › Die Offensive im Westen - Ein Überblick › Vorgeschichte › 10. Januar 1940: Die Mechelen-Affäre › Der Angriffsplan › Einmarsch in Holland und Belgien › Der Zwischenfall Freiburg › Gegenbewegung der Alliierten › Die Sorge um die Südflanke › Die Krise von Arras › Dünkirchen › Der Halt-Befehl › Das "Wunder von Dünkirchen" › Angriff aus der Luft Das Fort Eben-Emael und die Brücken am Albert-Kanal von Dieter Heckmann und Günter Schalich › Treffen zwischen Hitler und dem italienischen Botschafter › Treffpunkt Hotel Dreesen › Hitler empfängt Großadmiral Raeder › Readers Besuche im Felsennest am 21. Mai und 4. Juni 1940 › Invasionspläne › Bildbericht über das Felsennest › Der Feldflugplatz in Odendorf 1939/1940 von Horst Schuh › Die I./JG 26 im "Sitzkrieg" › Die I./JG 77 - erste Luftsiege und Verluste › Die I./JG 27 - ein kurzes Gastspiel › Stukas in Odendorf › Hitler in Odendorf › Der Feldflugplatz Odendorf in den späteren Kriegsjahren von Axel Paul › Die Suche nach einem neuen Führerhauptquartier › Vorläufiger Deckname "Waldwiese" › Hitler verlässt das Felsennest › Weiterer Ausbau des Felsennestes in den Jahren 1942/1943 › Erneute Bauarbeiten in Rodert › Erneute Nutzung des ehemaligen Hauptquartiers des OKH 1944/1945 › Heeresgruppe B › Führungsstaffel der 7. Armee in Hülloch › Abwehrerfolge im Westen › Operation "Wacht am Rhein" : Entscheidungssuche im Westen › Umzug nach Hülloch › Reichsminister Speer in Hülloch › Unerwarteter Besuch › Münstereifel und das Felsennest im Luftkrieg von Horst Schuh › Die ersten Kriegsjahre › Die taktischen Luftoperationen der Alliierten 1944/1945 › Die Aufzeichnungen der deutschen Zeitzeugen › Weihnachten - ein Trauma › Das Felsennest und das Kriegsende › Zerstörung, Demontage und erneute Nutzung von Anlagen des Felsennestes › Sprengung des K- und F-Standes › Erneute Explosion: Rodert entgeht nur knapp einer Katastrophe › Die "Barackenfrage" › Die Sprengung bzw. erneute Nutzung der übrigen Bunkeranlagen › Die weitere Nutzung des Gästehauses › Wache, Badehaus, Friseur- und Kinobaracke › Bombenfunde beim Forsthaus Hülloch › Zeitzeugen aus Bad Münstereifel-Rodert erinnern sich › Bildbericht: Spurensuche 2004/2005 › Rodert als Lernort? › Tätigkeitskalender vom 9. Mai bis 6. Juni 1940 › Spitzengliederung der Wehrmacht im Mai 1940 › Spitzengliederung des Heeres im Mai 1940 › Personenregister › Ortsregister › Literaturverzeichnis › Abbildungsnachweis › |
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Am 1. September 1939 fiel die deutsche Wehrmacht ohne Kriegserklärung in Polen ein. Paris und London forderten die sofortige Einstellung der Kampfhandlungen und den Rückzug der deutschen Truppen auf das Reichsgebiet. Hitler reagierte nicht auf die Forderungen der Westmächte. Großbritannien und Frankreich traten am 3. September 1939 auf Grund ihrer Beistandsverpflichtungen gegenüber Polen in den Krieg gegen Deutschland ein. Trotz der Kriegserklärungen kam es im Westen zunächst nicht zu nennenswerten Kampfhandlungen. Die militärische Auseinandersetzung war jedoch unvermeidlich.
Der seit Mitte Oktober 1939 geführte “Sitzkrieg” an der deutsch-französischen Westfront endete abrupt am 10. Mai 1940 mit dem Einmarsch deutscher Truppen in die Niederlande, Belgien und Luxemburg. Das Oberkommando der Wehrmacht verkündete am Tag des Angriffs: “Angesichts der unmittelbar bevorstehenden feindlichen Kriegsausweitung auf belgisches und holländisches Gebiet und der damit verbundenen Bedrohung des Ruhrgebietes ist das deutsche Westheer am 10. Mai bei Morgengrauen zum Angriff über die deutsche Westgrenze auf breitester Front angetreten (...) Um die Gesamtoperationen der Wehrmacht zu leiten, hat sich der Führer und Oberste Befehlshaber an die Front begeben.” Die “Front” war ein Bunker- und Barackenlager in Rodert, einem abgelegenen Dorf bei Münstereifel, etwa 42 Kilometer von der belgischen Grenze entfernt. Seit Ende 1939 wurden für den Westfeldzug mehrere Hauptquartiere für den “Bunkermenschen” Hitler und sein Gefolge gebaut, darunter auch das schließlich bezogene Felsennest in der Nordeifel. Von einer bewaldeten Bergkuppe aus führte der Kriegsherr den Angriff. Das Felsennest war vom 10. Mai bis zum 6. Juni 1940 Schalt- und Macht-zentrale des Dritten Reiches. Hier liefen alle wichtigen Informationen zusammen, wurden ausgewertet und neue Entscheidungen getroffen. Für einige Wochen wurde hier Geschichte gemacht. Auf Befehl Hitlers sollte das Felsennest gewartet und nicht verändert werden. Er plante nach dem Krieg jährliche Erinnerungsfahrten in die Eifel. Ende 1944 bezog der Oberbefehlshaber der Heeresgruppe B, Generalfeldmarschall Walter Model, das in der Nähe gelegene ehemalige Quartier des Oberkommandos des Heeres, um von dort aus die Ardennenoffensive zu führen. Die vorliegende Dokumentation berichtet von der Entstehung, Nutzung, Zerstörung und den noch vorhandenen Resten dieser Anlage, von der Hitler einmal sagte, es sei sein “schönstes Quartier” gewesen. Der Leser erhält darüber hinaus Hintergrundinformationen über die damaligen Ereignisse und die getroffenen Entscheidungen. Historisches und aktuelles Bildmaterial, Aufzeichnungen beteiligter Personen sowie Erinnerungen der letzten Zeitzeugen aus Bad Münstereifel vermitteln einen Blick in die Geschichte des ersten ortsfesten Führerhauptquartiers des Zweiten Weltkrieges. | |
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Kölnische Rundschau - Kreis Euskirchen, Donnerstag 7. Dezember 2006 Kölnische Rundschau, Donnerstag 7. Dezember 2006 Kölner Stadt-Anzeiger, Freitag 8. Dezember 2006 Zeitschrift für Heereskunde, Dienstag 20. Februar 2007 Die Rheinpfalz, Donnerstag 19. April 2007 General-Anzeiger Bonn, Samstag 21. Juli 2007 Heimat zwischen Hunsrück und Eifel, Montag 1. Januar 2007 Pallasch - Zeitschrift für Militärgeschichte, Montag 1. Oktober 2007 Der Deutsche Fallschirmjäger, Dienstag 1. Januar 2008 Kameraden, Freitag 1. Juni 2007 »Am Wall« Publikation der Studiengruppe INTERFEST, Dienstag 27. Mai 2008 Militärgeschichtliche Zeitschrift - Zeitschrift des MGFA, Sonntag 1. Juni 2008 amazon Kundenrezension, Donnerstag 7. August 2008
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Warum militärische Zeitgeschichte?Verlagserklärungen
Interviews mit Johannes Buchmann Autor des Memoiren-Bandes »Der Rest wurde am Boden zerstört«. Ein 7-minütiges Video auf YouTube.
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