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Militärische Zeitgeschichte / Zeitgeschichte

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Focken, Christel

Wolfschanze (Ostpreußen)
FHQ »Führerhauptquartiere«


117 Seiten,
fest gebunden mit Schutzumschlag, 
427 Fotografien, komplett vierfarbig, 
23 x 28 cm

ISBN 978-3-938208-84-7

29,70 €

© 2008 Helios Verlag

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges standen noch keine Führerhauptquartiere (FHQ) zur Verfügung. Hitler beaufsichtigte die ersten Kriegsschauplätze mit dem Führersonderzug oder mit dem Flugzeug. Im Mai 1940 entschied sich Hitler für ein erstes festes Führerhauptquartier. Diese Anlage wurde in Rodert bei Münstereifel - nördliche Eifel - unter der Bezeichnung »Felsennest« errichtet. Darüber hinaus wurden in den folgenden Jahren weitere zwanzig, je nach Zählweise, verbunkerte Führerhauptquartiere erstellt. Doch die bekannteste militärische Anlage war ohne Zweifel das FHQ »Wolfsschanze« in der Nähe von Rastenburg (Ostpreußen) im Forst Görlitz. Hitler selbst gab den Decknamen für diese Anlage. Wie bei den anderen Anlagen wurde die »Organisation Todt« mit dem Bau beauftragt. In der Zeit von 1941 bis 1944 war das FHQ »Wolfsschanze« die Zentrale der militärischen Gewalt im Dritten Reich. Hitler und andere führende Vertreter des NS-Regimes, Göring, Keitel, Bormann etc., hielten sich hier überwiegend auf. »Wolfsschanze« war eine kleine Stadt für sich. In den drei Sperrkreisen befanden sich rund 80 Objekte, darunter schwerste Bunker mit einer Wandstärke von 5-7 Metern. Rund 2100 Personen waren ständig in der »Wolfsschanze«. Der Einmarsch in die Sowjetunion, Unternehmen »Barbarossa«, wurde von hier aus geleitet. Bekannt ist der breiten Masse der Bevölkerung das FHQ »Wolfsschanze« insbesondere durch das gescheiterte Hitlerattentat durch Graf Schenk von Stauffenberg. Dieser hatte versucht, durch das Zünden einer Bombe Hitler bei einer Besprechung in der Lage­baracke zu töten. Im Januar 1945 sprengten deutsche Pioniere bei dem bevorstehenden Einmarsch sowjetischer Truppen wichtige Teile der Anlage. Wie bereits in der von der Autorin erstellten Dokumentation »Führerhauptquartier Riese«, zeigt die Verfasserin in einer beeindruckenden Text- und Bilddokumentation, was heute noch von dem ehemaligen Führerhauptquartier zu sehen ist. Während sich bisherige Dokumentationen mit den Ereignissen um die Personen der Wolfsschanze beschäftigen, werden Bauweise und Ausdehnung der Anlagen beschrieben. In rund 600 farbigen Aufnahmen, Skizzen und Erläuterungen führt sie den Leser durch die Reste der ehemaligen verbunkerten Machtzentrale und zeigt zum ersten Mal die Ausmaße der zum Führerhauptquartier gehörenden Anlagen und Bunker. Durch GPS-Daten werden Zuordnungen der Anlagen in Landkarten möglich.

Rezensionen

Pallasch, Sonntag 1. März 2009
Am Wall, Montag 1. Juni 2009
Zeitschrift für Heereskunde, Mittwoch 1. April 2009

Leseproben

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Warum militärische Zeitgeschichte?

Verlagserklärungen


Interviews mit Johannes Buchmann
Autor des Memoiren-Bandes »Der Rest wurde am Boden zerstört«. Ein 7-minütiges Video auf YouTube.


Polnische Ausgabe »Ardeny 1944-1945« erschienen
Das Buch »Zwischen Ritterkreuz und Galgen« von Michael Schadewitz ist als polnische Ausgabe unter dem Titel »Ardeny 1944-1945« erschienen.

Informationen zur Zeitgeschichte


Heftige Gefechte vor den Toren von Damaskus
Die syrische Armee hat den Sicherheitsring um Flughafen und Präsidentenpalast in Damaskus verstärkt. Aktivisten sprechen von einem ?Städtekrieg?. Allein am Montag sollen einhundert Menschen getötet worden sein.
www.faz.de, 30.01.2012


Gewerbemieter wollen in Hitlers Superbunker
Der U-Boot-Bunker «Valentin» in Bremen wird zur Gedenkstätte ausgebaut. Die Bundesimmobilienanstalt will sie trotzdem zum Teil gewerblich vermieten.
www.welt.de, 04.01.2012>


Jeder vierte Freiwillige bricht Dienst vorzeitig ab
Die Bundeswehr hat Probleme, ihre Freiwilligen zu halten: Knapp 28 Prozent haben ihren Dienst vorzeitig quittiert - viele mussten auch nach Hause geschickt werden.
www.welt.de, 21.12.2011


Obama fordert abgefangene Drohne vom Iran zurück
Der US-Präsident hat den Iran offiziell zur Rückgabe der abgeschossenen US-Drohne aufgefordert. Doch Teheran hat eigene Pläne mit dem Flugroboter.
www.welt.de, 13.12.2011>


Iran-Explosion - Anschlag westlicher Geheimdienste?
Satellitenfotos zeigen die Ausmaße der Explosion, die das Entwicklungsprogramm des Irans erheblich zurückgeworfen hat. Waren es gezielte Sabotageakte aus dem Ausland?
www.welt.de, 06.12.2011>


Niemand hat die Reißleine gezogen
Die »Gorch Fock« kommt nicht zur Ruhe. Nach dem Skandal um den Unfalltod der Kadettin Sarah Seele im November 2010 könnte nun der Fall der im September 2008 unter bislang nicht geklärten Umständen über Bord gegangenen Offiziersanwärterin Jenny Böken für neuen Ärger sorgen.
www.jungefreiheit.de, 26.11.2011>


Nordkorea droht Südkorea mit »Meer von Feuer«
Südkorea hält ein Militärmanöver ab - und Nordkorea gibt eine drastische Warnung heraus, sollte das Nachbarland auch nur einen Schuss über die Grenze abgeben.
www.welt.de, 24.11.2011>


Bauarbeiter finden Panzer mit Munition und Knochen
In einer Rostocker Baugrube fanden Arbeiter die Reste eines russischen T-34-Panzers aus dem Zweiten Weltkrieg - samt Munition und menschlichen Überresten.
www.welt.de, 18.11.2011


Als sich Russland gegen Hitlers Wehrmacht formierte
Parade zum 70. Jahrestag
Vor 70 Jahren brachen sowjetische Soldaten in Moskau zum Kampf gegen die deutsche Wehrmacht auf. Jetzt schlüpfen junge Soldaten erneut in die alten Weltkriegsuniformen.
www.welt.de, 07.11.2011>


Amerikas Monsterwaffe B-53 ist nicht mehr zeitgemäß
Die USA demontieren ihre letzte große Atombombe aus der Zeit des Kalten Krieges. Die B-53 hatte 600 Mal so viel Sprengkraft wie »Little Boy«.
www.welt.de, 26.10.11>


7. Gigantischer Datenstaubsauger in 20.000 Meter Höhe
Eine Drohne als riesiger Datenstaubsauger: Die Euro Hawk kann Handygespräche abhören und SMS auffangen. Die Luftwaffe will bis zu fünf der Fluggeräte anschaffen.
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McChrystal kritisiert Kriegsführung in Afghanistan
Vor zehn Jahren begann die Nato-Intervention in Afghanistan: Der frühere Kommandeur der internationalen Truppen McChrystal kritisierte in einer Rede zum Jahrestag, nur die Hälfte der Kriegsziele sei erreicht worden.
www.faz.de, 07.10.2011


Böcker bleibt Campus-Chefredakteur
MÜNCHEN. Der in die Kritik geratene Chefredakteur des Studentenmagazins Campus der Bundeswehruniversität München, Martin Böcker, bleibt im Amt. Dies entschied der studentische Konvent der Hochschule am Mittwoch mit großer Mehrheit.
www.jungefreiheit.de, 28.09.2011


Streit über Atomprogramm - Irans Marine kündigt ?starke Präsenz? nahe Amerika an
www.faz.net, 28. September 2011


De Maiziere kürzt Artilleriebataillone und Geschwader
Breite vor Tiefe: Die Reform von Verteidigungsminister de Maiziere nimmt Gestalt an. Trotz kleinerer Truppe soll die Bundeswehr keine Fähigkeiten aufgeben.
www.welt.de, 21.09.2011


Serbischer Ex-General verurteilt
Das Uno-Tribunal hat den ehemaligen Top-Militär Perisic zu 27 Jahren Gefängnis verurteilt. Er hatte seine Landsleute in den Bürgerkriegen in Bosnien und Kroatien mit Soldaten und Waffen versorgt - und so die Kriegsverbrechen erst ermöglicht. Das Urteil hat weitreichende Folgen.
www.spiegel.de, 06.09.2011

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