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Militärische Zeitgeschichte / Zeitgeschichte




Titel vergriffen!

Broicher, Andreas

Gerhard von Scharnhorst
Soldat - Reformer - Wegbereiter


271 Seiten,
fest gebunden, Schutzumschlag, 
85 Abbildungen, 
24,5 x 16,5 cm

ISBN 3-938208-20-1

25,80 €

© 2005 Helios Verlag

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Das Vorwort zum Buch schrieb General a. D. Günter Kießling, Jahrgang 1925, zuletzt Stellvertreter des Obersten Alliierten Befehlshabers Europa

In der Person Scharnhorsts begegnet uns eine herausragende Persönlichkeit der preußisch-deutschen Geschichte. Wenn diese auch aus heutiger Sicht in der öffentlichen Wahrnehmung bei weitem nicht so präsent ist, wie die seines Schülers Clausewitz, so hat sein großartiges Reformwerk doch deutliche Spuren in unserer Geschichte hinterlassen. In der hier vorgestellten Arbeit zeichnet der Verfasser nicht nur das Werden und die unmittelbare Wirkung des Reformers Scharnhorsts nach. Der besondere Reiz des Buches liegt darin, daß sich sein Autor sehr eingehend mit der Rezeption des Reformers im 19. Jahrhundert auseinandersetzt und auch im vergangenen 20. Jahrhundert den Spuren von Scharnhorsts Erbe nachgeht. Für den Verlauf der preußisch-deutschen Geschichte mag es von besonderer Tragik gewesen sein, daß Scharnhorst in den Jahren, die unmittelbar auf die Befreiungskriege folgten, weder dem zögerlichen und mißtrauischen preußischen König noch dem innenpolitisch zunehmend geschwächten Staatskanzler Hardenberg zur Seite stehen konnte. Scharnhorst genoß das Vertrauen beider Personen. In Preußen kennzeichnete das Ringen um die Kontrolle über die bewaffnete Macht die innenpolitischen Auseinandersetzungen des 19. Jahrhunderts. Diese Kontrolle lag bis zum Ende des Ersten Weltkrieges in der Hand des preußischen Königs und deutschen Kaisers. Das Ringen setzte sich in den ersten, unsicheren Jahren der Weimarer Republik zwischen Parlament, Reichswehrministerium und dem Chef der Heeresleitung fort. Mit der Machtübernahme durch Adolf Hitler begann der Weg in die Diktatur, der in den Zweiten Weltkrieg mit seinen schrecklichen Folgen einmündete. Den Männern, die am 20. Juli 1944 den Mut zur Tat fanden, ist es zu verdanken, daß Deutschland der Welt den Aufstand des Gewissens gegen die Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten glaubhaft demonstrieren konnte. Offiziere wie Stauffenberg legten Zeugnis ab für ein soldatisches Ethos, das ganz in der Tradition dessen stand, was einst die Männer um Scharnhorst geistig und moralisch geprägt hatte. So ruht denn das sittlich-moralische Fundament der 1955 am 200. Geburtstag Scharnhorsts aufgestellten Bundeswehr auf zwei Säulen: dem Reformwerk der Stein, Hardenberg und Scharnhorst sowie dem Widerstand der Männer um Leber und Stauffenberg. 50 Jahre besteht in diesem Jahr die Bundeswehr. Sie ist von Anfang an eine Armee gewesen, die unter der Kontrolle eines frei gewählten Parlaments steht. Ihre Integration in die Gemeinschaft freier Bürger ist ebenso gelungen wie die Integration in ein Bündnis freier Staaten. Damit erfüllten sich in den zurückliegenden Jahrzehnten wesentliche Elemente der politisch-militärischen Zielvorstellungen, die Scharnhorst, Stein und Hardenberg in den wichtigen Jahren ihrer reformerischen Tätigkeit bewegt hatten.

Rezensionen

Junge Freiheit, Freitag 11. November 2005
loyal, Dienstag 12. Dezember 2006
Zeitschrift für Heereskunde, Dienstag 6. Juni 2006
Kölner Stadt-Anzeiger, Samstag 12. November 2005
Kölner Rundschau, Samstag 26. November 2005
Militärgeschichtliche Zeitschrift, Samstag 1. September 2007
Militärgeschichte, Montag 1. Oktober 2007
Sonderdruck aus: Forschung zur Brandenburgischen und preussischen Geschichte, Freitag 1. Juni 2007

Leseproben

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Warum militärische Zeitgeschichte?

Informationen zur Zeitgeschichte

»Die Demographie setzt eine Grenze bei 180.000 Soldaten«
Verteidigungsminister Guttenberg hat die Furcht vor einem Standort-Kahlschlag bei der Bundeswehr als unbegründet zurückgewiesen. Währenddessen äußerte die Bundeskanzlerin Zustimmung zu den Reformvorschlägen ihres Ministers.
www.faz.net 30.08.2010


Israelische Soldatin posiert mit Gefangenen
Die Frau hatte Fotos von sich mit palästinensischen Gefangenen auf Facebook veröffentlicht. Das Militär sprach von »beschämendem Verhalten«.
www.welt.de, 17.08.2010

USA bestätigen Angriffsplan gegen Iran
Die US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben einen Angriffsplan für den Fall ausgearbeitet, dass der Iran seine Armee mit Atomwaffen ausstattet.
www.welt.de, 01.08.2010

Deutsches Debakel in Somalia
Fast 1.000 somalische Polizisten, die Anfang des Jahres mit deutschem Geld in Äthiopien ausgebildet wurden, sind auf dem Weg in die somalische Hauptstadt Mogadischu spurlos verschwunden.
taz, 30.07.2010


Wikileaks belegt - Bin Laden kämpfte am Hindukusch
Geheimdienste behaupteten, die Spuren von Osama bin Laden verloren zu haben. Dokumente auf Wikileaks beweisen das Gegenteil.
www.welt.de, 29.07.2010

Daniel Ellsbergs Pentagon-Papiere waren besserAlles schon bekannt und in verwirrender Ausführlichkeit dargestellt? Die Veröffentlichung der amerikanischen Geheimdokumente über den Krieg in Afghanistan bringt die Internetplattform Wikileaks in die Kritik.
www.faz.net, 29.07.2010

Wehrbeauftragter nennt Ausstattung »ein Drama«
Die Bürokratie verhindere oftmals eine gute Ausrüstung der Bundeswehr, sagt Hellmut Könighaus. Teilweise fehlten sogar Feldbetten.
www.welt.de,23.07.2010

Amerikas Geheimdienste sind unkontrollierbar
Amerikas Geheimdienste verschlingen Milliarden und produzieren immer neue Pannen. Ein Zeitungsbericht spricht von »Chaos«. Wie die »Washington Post« ermittelte, sollen in den USA nicht weniger als 1271 staatliche Organisationen plus 1931 Privatfirmen existieren, die sich mit Terrorbekämpfung, innerer Sicherheit und Sammeln von Geheimaterial beschäftigen
www.welt.de, 19.07.2010


Guttenberg - »Afghanistan-Einsatz wurde verharmlost«
Laut Verteidigungsminister haben Politik und Gesellschaft zu lange die Augen vor der Bundeswehr-Mission verschlossen. Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) sprach bei der Vorstellung des Buches »Ruhet in Frieden, Soldaten!« Klartext
www.welt.de, 14.07.2010

Guttenbergs Schrumpfkur offenbart Strategielosigkeit
Die Sparpläne des Verteidigungsministers belegen das Fehlen einer sicherheitspolitischen Vision, moniert SPD-Experte Hans-Peter Bartels. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg plant eine beispiellose Schrumpfung der Bundeswehr.
www.welt.de, 07.07.2010


Neuer Reuters-Photoshop-Skandal
[...] Lässt sich die Wahrheit nicht gegen Israel verdrehen und sprechen die Bilder eine eindeutige Sprache, fälscht man die Fotos bis sie ins Konzept passen. [...]
pi-news, 07.06.2010


Die in unserem Verlag erschienene Publikation »Zwischen Ritterkreuz und Galgen« von Michael Schadewitz ist im Bellona-Verlag in polnischer Sprache erschienen.

Bundeswehrverband sieht Einsätze in Gefahr
Mit dramatischen Worten warnt der Chef des Bundeswehrverbands vor geplanten Kürzungen im Verteidigungsetat. Die Einsparungen gefährdeten die Auslandseinsätze der Armee. Ulrich Kirsch appellierte an die Kanzlerin, den Soldaten Rückhalt zu geben. Die Politik dürfe nicht nach dem Motto handeln: »Lieber Blut als Geld«.
www.welt.de, 25.05.2010

Obama verurteilt »Akt der Aggression«
Der Untergang eines südkoreanischen Kriegsschiffes vor acht Wochen, bei dem 46 Seeleute ums Leben kamen, geht nach Angaben aus Seoul eindeutig auf den Beschuss durch nordkoreanische Torpedos zurück. Nordkorea weist die Vorwürfe zurück, warnt vor Vergeltung und droht mit einem »totalen Krieg«.
www.faz.net, 20.05.2010

Wir möchten auf einen fachwissenschaftlichen Artikel von Peter Lieb zum Thema »Die Suche nach Hergang, Tätern und Motiven des Massakers von Maillé am 25.08.1944« hinweisen - erschienen in der Militärgeschichtlichen Zeitschrift 68 (2009) Heft 2.


Hiermit möchten wir Ihnen mitteilen, daß unser Autor Werner Lacoste am 26. April 2010 verstorben ist.


Deutscher Islamist Eric Breininger soll tot sein
Der deutsche Islamist Eric Breininger soll im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet getötet worden sein. Seit 2008 war der aus dem Saarland stammende Konvertit als Dschihad-Kämpfer aufgetreten und hatte deutsche Muslime aufgerufen, sich dem »Heiligen Krieg« anzuschließen.
www.welt.de, 03.05.2010

Kalter Krieg
Der 1928 geborene Friedrich-Wilhelm Schlomann zält zu den intimsten Kennern der Geschichte des »Kalten Krieges«. Im Jahr des Mauerbaus nahm er im Bundesverteidigungsministerium sien Arbeit in einem Referat für »Psychologische Kampfführung« auf.
Junge Freiheit, 23.04.2010

Der erste Held der Bundeswehr
Ignoriert von der deutschen Presse hat zum ersten Mal in der Geschichte unserer Armee ein Soldat nach einem Kriegseinsatz das Ehrenkreuz für Tapferkeit erhalten. Dabei wäre, was Hauptfeldwebel Daniel Seibert zu berichten hat, durchaus auch lehrreich für deutsche Politiker, die noch spitzfindig diskutieren, ob das, wohin sie die Soldaten schicken, wohl Krieg genannt werden darf.
www.pi-news.net, 14.04.2010

»Es fehlt nicht nur am Geld, sondern auch am Willen«
Die Bundeswehr sieht sich für ihren Afghanistan-Einsatz nicht ausreichend gerüstet. Der Bundeswehrverband und der scheidende Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe, kritisierten am Mittwoch Ausrüstung und Ausbildung der Soldaten am Hindukusch.
www.faz.net, 07.04.2010


Rezension zu unserer Publikation »Schüler in Uniform«
von Peter Joachim Lapp in Neues Deutschland vom 17.03.2010.

Deutschland verdoppelt seine Rüstungsexporte
Weltweit sind die Rüstungsausgaben in den vergangenen fünf Jahren um 22 Prozent gestiegen. Das konstatiert das Friedensforschungsinstitut Sipri in seinem neuen Bericht. Deutschland steht an Platz drei der größten Waffenexporteure ? die Grünen fordern deshalb ein Vetorecht des Bundestages bei Waffengeschäften.
www.welt.de, 15.03.2010


Ein Artikel zu unserer Publikation »Schüler in Uniform. Die Kadetten der Nationalen Volksarmee« in »Horch und Guck«, Berlin, Bürgerkomitee »15. Januar«, erschienen Januar 2010.
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