home home home
 
Startseite Zeitgeschichte

Militärische Zeitgeschichte / Zeitgeschichte



Jetzt bestellen 



Becker, Gerhard

»Ich wünschte, auf einen Schlag wären alle Räder viereckig«
Briefe und Postkarten 1939/1940 und 1944/1945


252 Seiten,
fest gebunden mit Schutzumschlag, 
49 Abbildungen, 
17 x 23,5 cm

ISBN 978-3-938208-79-3

19,90 €

© 2008 Helios Verlag

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Über dreihundert Briefe schreibt Gerhard Becker aus dem 2. Weltkrieg an seine Familie. Als er im März 1945 an der Ostfront fällt, ist sein Sohn gerade einmal 17 Tage alt. Sie werden sich nie kennenlernen. Über sechzig Jahre dauert es, bis der Sohn und seine beiden älteren Schwestern erstmals diesen einmaligen Schatz in ihren Händen halten. In einer außergewöhnlich einfühl­samen Sprache, manchmal mit hintergründigen Humor, gelegentlich leicht sarkas­tisch, schreibt der Landwirt, Maurer und Waldarbeiter aus der Eifel über die fast verzehrende Liebe zu seiner Frau und zu seinen Kindern, über die Menschen in seiner Nähe, die Ereignisse an der Front, seine Ängste und die Hoffnung auf Frieden sowie die sich anbahnende Katastrophe. Die Briefe, die berühren, sind spannend zu lesen und bieten ein abgerundetes Bild von der weitsichtigen Lebensweisheit, mit der ihr Verfasser gegen die Trennung von seiner Familie anschreibt. Sie bilden in ihrer Gesamtheit ein eigenständiges zeitgeschichtliches Dokument. Gerhard Becker, dessen Briefe auch das reflektieren, was seine Frau ihm mitteilt, schreibt über das werdende dritte Kind. In einem Wechselbad der Gefühle liest Gerhard Becker jun. die Briefe seines Vaters und erinnert sich daran, was dieser doch alles für ihn bedeutet hat. Neben den Erzählungen der Mutter, erhält der Sohn erstmals einen eigenen Einblick in die Seelen- und Gedankenwelt des Vaters. Das Buch enthält Begleittexte des Sohnes über die Lebensstationen, über die Familie und letztlich über den Tod des Vaters, wie es ohne ihn mit der Familie weiterging und wie er trotzdem immer gegenwärtig war.

Rezensionen

Der Prümer Landbote, Mittwoch 1. Oktober 2008
Heimatjahrbuch des Landkreises Vulkaneifel, Samstag 15. November 2008
Rote Fahne, Freitag 5. Dezember 2008

Leseproben

Zurück

Warum militärische Zeitgeschichte?

Informationen zur Zeitgeschichte

»Die Demographie setzt eine Grenze bei 180.000 Soldaten«
Verteidigungsminister Guttenberg hat die Furcht vor einem Standort-Kahlschlag bei der Bundeswehr als unbegründet zurückgewiesen. Währenddessen äußerte die Bundeskanzlerin Zustimmung zu den Reformvorschlägen ihres Ministers.
www.faz.net 30.08.2010


Israelische Soldatin posiert mit Gefangenen
Die Frau hatte Fotos von sich mit palästinensischen Gefangenen auf Facebook veröffentlicht. Das Militär sprach von »beschämendem Verhalten«.
www.welt.de, 17.08.2010

USA bestätigen Angriffsplan gegen Iran
Die US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben einen Angriffsplan für den Fall ausgearbeitet, dass der Iran seine Armee mit Atomwaffen ausstattet.
www.welt.de, 01.08.2010

Deutsches Debakel in Somalia
Fast 1.000 somalische Polizisten, die Anfang des Jahres mit deutschem Geld in Äthiopien ausgebildet wurden, sind auf dem Weg in die somalische Hauptstadt Mogadischu spurlos verschwunden.
taz, 30.07.2010


Wikileaks belegt - Bin Laden kämpfte am Hindukusch
Geheimdienste behaupteten, die Spuren von Osama bin Laden verloren zu haben. Dokumente auf Wikileaks beweisen das Gegenteil.
www.welt.de, 29.07.2010

Daniel Ellsbergs Pentagon-Papiere waren besserAlles schon bekannt und in verwirrender Ausführlichkeit dargestellt? Die Veröffentlichung der amerikanischen Geheimdokumente über den Krieg in Afghanistan bringt die Internetplattform Wikileaks in die Kritik.
www.faz.net, 29.07.2010

Wehrbeauftragter nennt Ausstattung »ein Drama«
Die Bürokratie verhindere oftmals eine gute Ausrüstung der Bundeswehr, sagt Hellmut Könighaus. Teilweise fehlten sogar Feldbetten.
www.welt.de,23.07.2010

Amerikas Geheimdienste sind unkontrollierbar
Amerikas Geheimdienste verschlingen Milliarden und produzieren immer neue Pannen. Ein Zeitungsbericht spricht von »Chaos«. Wie die »Washington Post« ermittelte, sollen in den USA nicht weniger als 1271 staatliche Organisationen plus 1931 Privatfirmen existieren, die sich mit Terrorbekämpfung, innerer Sicherheit und Sammeln von Geheimaterial beschäftigen
www.welt.de, 19.07.2010


Guttenberg - »Afghanistan-Einsatz wurde verharmlost«
Laut Verteidigungsminister haben Politik und Gesellschaft zu lange die Augen vor der Bundeswehr-Mission verschlossen. Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) sprach bei der Vorstellung des Buches »Ruhet in Frieden, Soldaten!« Klartext
www.welt.de, 14.07.2010

Guttenbergs Schrumpfkur offenbart Strategielosigkeit
Die Sparpläne des Verteidigungsministers belegen das Fehlen einer sicherheitspolitischen Vision, moniert SPD-Experte Hans-Peter Bartels. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg plant eine beispiellose Schrumpfung der Bundeswehr.
www.welt.de, 07.07.2010


Neuer Reuters-Photoshop-Skandal
[...] Lässt sich die Wahrheit nicht gegen Israel verdrehen und sprechen die Bilder eine eindeutige Sprache, fälscht man die Fotos bis sie ins Konzept passen. [...]
pi-news, 07.06.2010


Die in unserem Verlag erschienene Publikation »Zwischen Ritterkreuz und Galgen« von Michael Schadewitz ist im Bellona-Verlag in polnischer Sprache erschienen.

Bundeswehrverband sieht Einsätze in Gefahr
Mit dramatischen Worten warnt der Chef des Bundeswehrverbands vor geplanten Kürzungen im Verteidigungsetat. Die Einsparungen gefährdeten die Auslandseinsätze der Armee. Ulrich Kirsch appellierte an die Kanzlerin, den Soldaten Rückhalt zu geben. Die Politik dürfe nicht nach dem Motto handeln: »Lieber Blut als Geld«.
www.welt.de, 25.05.2010

Obama verurteilt »Akt der Aggression«
Der Untergang eines südkoreanischen Kriegsschiffes vor acht Wochen, bei dem 46 Seeleute ums Leben kamen, geht nach Angaben aus Seoul eindeutig auf den Beschuss durch nordkoreanische Torpedos zurück. Nordkorea weist die Vorwürfe zurück, warnt vor Vergeltung und droht mit einem »totalen Krieg«.
www.faz.net, 20.05.2010

Wir möchten auf einen fachwissenschaftlichen Artikel von Peter Lieb zum Thema »Die Suche nach Hergang, Tätern und Motiven des Massakers von Maillé am 25.08.1944« hinweisen - erschienen in der Militärgeschichtlichen Zeitschrift 68 (2009) Heft 2.


Hiermit möchten wir Ihnen mitteilen, daß unser Autor Werner Lacoste am 26. April 2010 verstorben ist.


Deutscher Islamist Eric Breininger soll tot sein
Der deutsche Islamist Eric Breininger soll im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet getötet worden sein. Seit 2008 war der aus dem Saarland stammende Konvertit als Dschihad-Kämpfer aufgetreten und hatte deutsche Muslime aufgerufen, sich dem »Heiligen Krieg« anzuschließen.
www.welt.de, 03.05.2010

Kalter Krieg
Der 1928 geborene Friedrich-Wilhelm Schlomann zält zu den intimsten Kennern der Geschichte des »Kalten Krieges«. Im Jahr des Mauerbaus nahm er im Bundesverteidigungsministerium sien Arbeit in einem Referat für »Psychologische Kampfführung« auf.
Junge Freiheit, 23.04.2010

Der erste Held der Bundeswehr
Ignoriert von der deutschen Presse hat zum ersten Mal in der Geschichte unserer Armee ein Soldat nach einem Kriegseinsatz das Ehrenkreuz für Tapferkeit erhalten. Dabei wäre, was Hauptfeldwebel Daniel Seibert zu berichten hat, durchaus auch lehrreich für deutsche Politiker, die noch spitzfindig diskutieren, ob das, wohin sie die Soldaten schicken, wohl Krieg genannt werden darf.
www.pi-news.net, 14.04.2010

»Es fehlt nicht nur am Geld, sondern auch am Willen«
Die Bundeswehr sieht sich für ihren Afghanistan-Einsatz nicht ausreichend gerüstet. Der Bundeswehrverband und der scheidende Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe, kritisierten am Mittwoch Ausrüstung und Ausbildung der Soldaten am Hindukusch.
www.faz.net, 07.04.2010


Rezension zu unserer Publikation »Schüler in Uniform«
von Peter Joachim Lapp in Neues Deutschland vom 17.03.2010.

Deutschland verdoppelt seine Rüstungsexporte
Weltweit sind die Rüstungsausgaben in den vergangenen fünf Jahren um 22 Prozent gestiegen. Das konstatiert das Friedensforschungsinstitut Sipri in seinem neuen Bericht. Deutschland steht an Platz drei der größten Waffenexporteure ? die Grünen fordern deshalb ein Vetorecht des Bundestages bei Waffengeschäften.
www.welt.de, 15.03.2010


Ein Artikel zu unserer Publikation »Schüler in Uniform. Die Kadetten der Nationalen Volksarmee« in »Horch und Guck«, Berlin, Bürgerkomitee »15. Januar«, erschienen Januar 2010.
[Zum Artikel]

  © 2008 Helios Verlags- und Buchvertriebsgesellschaft