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Bob, Hans-Ekkehard
Jagdgeschwader 54 - Grünherzjäger
Die Geschichte eines berühmten Geschwaders von 1939 bis 1945 mit großer Bilddokumentation
320 Seiten,
fest gebunden mit Schutzumschlag im Schuber,
490 Abbildungen,
Großformat, 23,5 x 28 cm
ISBN 978-3-86933-014-3
59,00 €
© 2009 Helios Verlag
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Inhaltsverzeichnis |
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Die Jagdflugzeuge des Grünherzgeschwaders tauchten fast an allen Fronten des Krieges auf. Ihre Piloten flogen in den Feldzügen gegen Polen und Frankreich, nahmen an der Luftschlacht um England teil, wurden in Holland, Finnland und im Balkan eingesetzt, kämpften an den verschiedensten Brennpunkten in Russland, fochten über der Invasionsfront und in der Reichsverteidigung und führten die letzten Luftkämpfe im Kurland.
Mit über 9.000 Luftsiegen war das Jagdgeschwader 54 eines der erfolgreichsten Tagjagdgeschwader der deutschen Luftwaffe, aus dem nicht weniger als 68 Ritterkreuz-, Eichenlaub- und Schwerterträger hervorgingen. Zu den erfolgreichsten Piloten zählten u. a. Otto Kittel und der unvergessene Brillantenträger Walter Nowotny. Ein abgeschossener russischer Jagdflieger zeichnete die Grünherzjäger mit den Worten aus: Die Jäger mit dem grünen Herz sind meist in der Minderzahl. Aber wenn sie da sind, geht es heiß her. Es sind alles Asse!"
Hans-Ekkehard Bob wurde am 24. Januar 1917 in Freiburg (Breisgau) geboren. Mit 17 Jahren bewarb er sich zum Dienst in der Luftwaffe, leistete nach dem Abitur 1936 den Wehrdienst ab und begann 1937 mit der fliegerischen Ausbildung. Nach Beendigung verschiedener Lehrgänge wurde er 1938 als Oberfähnrich zur Jagdfliegergruppe 133 versetzt und flog Anfang Oktober 1938 während der Sudetenkrise Begleitschutz für Transportflugzeuge. Mit der Beförderung zum Leutnant folgten die Versetzung zum JG 334, dann die Schulung auf mehrmotorige Flugzeuge und im Juli 1939 die Versetzung zur I. Gruppe des JG 21, das kurz darauf in III./JG 54 umbenannt wurde. Er nahm an den Feldzügen gegen Polen und Frankreich teil, kämpfte in der Luftschlacht um England, flog die ersten Jagdbombereinsätze in der Geschichte der Luftfahrt, wurde Kapitän der 7. /JG 54, erhielt den Ehrenpokal der Luftwaffe, übernahm im November 1940 die 9./JG 54, wurde zum Oberleutnant befördert und im März 1941 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Ende März 1941 flog er im Krieg gegen den Balkan, führte seine Staffel im Juni 1941 am ersten Tag des Russlandkrieges über Leningrad und erzielte bis September 1942 fünfzig Luftsiege. Im Februar 1943 versetzte man ihn mit der III./JG 54 wieder an die Westfront, im März 1943 wurde er zum Hauptmann befördert, im April 1943 brachte er bei einem Einsatz über dem Reichsgebiet einen B-17 Bomber durch Rammstoß zum Absturz und wurde dabei selbst schwer verwundet. Mit der Beförderung zum Major im Mai 1944 wurde er erneut an die Ostfront versetzt, dort Kommandeur der IV./JG 51, erzielte weitere Abschüsse, übernahm dann das Kommando über die II./JG 2 und flog, jetzt wieder an der Westfront, Einsätze über der Normandie und dem Reichsgebiet. Im August 1944 berief man ihn zum Me 262 Erprobungskommando beim JV 44 und Anfang 1945 zum Stab der Fliegerexperten. Beim EJG 2 bildete er ehemalige Bomberpiloten zu Jagdfliegern auf der Me 163 aus und beendete den Krieg nach über 700 Frontflügen und 60 Luftsiegen. Die Leidenschaft zur Fliegerei ist auch sein Jungbrunnen: Mit 92 Jahren sitzt Hans-Ekkehard Bob immer noch selbst am Steuerknüppel seiner Privatmaschine. | |
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Warum militärische Zeitgeschichte?
Informationen zur Zeitgeschichte
Luftkriege werden bald von Robotern geführt Sollte es in 20 Jahren irgendwo auf der Welt einen Luftkrieg geben ? dann dürfte das ein Kampf ohne Piloten sein. So lautete vor knapp einem Jahrzehnt die Vorhersage amerikanischer Militärexperten. www.welt.de, 26.02.2010
Killerkommando ermordet Hamas-Mitglied in Dubai Die Geschichte erinnert an einen Agentenfilm: Ein internationales Killerkommando hat offenbar ein hochrangiges Mitglied der Hamas in einem Hotel in Dubai getötet. Dahinter soll der israelische Geheimdienst Mossad stecken. www.welt.de, 16.02.2010
Militärexperte besorgt wegen Afghanistan-Strategie Bei der Afghanistan-Konferenz in London versuchen Vertreter aus knapp 70 Ländern, den Grundstein für einen endgültigen Abzug der internationalen Truppen zu legen. Die Bundesregierung hofft, ihre Soldaten bis 2014 nach Hause holen zu können. Doch ein Experte hat schwere Zweifel an ihrer neuen Strategie. www.welt.de, 28.01.2010
Deutschland steuert auf gefährlichen Sonderweg zu Um in Afghanistan erfolgreich für Demokratie und Frieden zu sorgen, dürfen sich Soldaten nicht in Feldlagern einmauern. Sie müssen in engem Kontakt mit der Bevölkerung die Taliban angreifen. www.welt.de, 25.01.2010
Taliban greifen Regierungsviertel in Kabul an In der afghanischen Hauptstadt Kabul haben Extremisten mehrere Gebäude nahe dem Präsidentenpalast besetzt. Polizei und Augenzeugen berichten von Explosionen und Feuergefechten zwischen Taliban und Sicherheitskräften. www.welt.de, 18.01.2010
Anschlag tötete führende Al-Qaida-Experten der CIA Von der CIA gibt es offiziell keine Adresse, keine Mitarbeiterzahl, kein Budget. Durch den Selbstmordanschlag auf eine CIA-Basis in Afghanistan Ende Dezember werden aber nun nach und nach Details über den US-Geheimdienst bekannt. www.welt.de, 07.01.2010
Ein Artikel zu unserer Publikation »Schüler in Uniform. Die Kadetten der Nationalen Volksarmee« in »Horch und Guck«, Berlin, Bürgerkomitee »15. Januar«, erschienen Januar 2010. [Zum Artikel]
CIA-Attentäter war offenbar Al-Qaida-Doppelagent Offensichtlich hat sich die CIA von einem scheinbar vertrauenswürdigen Informanten täuschen lassen. Für den schwersten Anschlag auf CIA-Agenten seit fast 30 Jahren soll ein jordanischer Doppelagent verantwortlich sein. www.welt.de, 05.01.2010
KSK-Task-Force seit zwei Jahren in Kundus Die Einsatzgruppe mit deutschen Spezialkräften, von deren Operationszentrale aus der Luftangriff bei Kundus vom 4. September geführt worden ist, besteht nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schon seit mehr als zwei Jahren. Obleute der Bundestagsfraktionen kritisieren laut F.A.Z., sie seien auch in den geheimen Unterrichtungen im kleinen Kreis nur über Einzeloperationen, aber nicht über diese Gruppe informiert worden. www.faz.net, 17.12.2009
Schneiderhan bezichtigt Guttenberg der Lüge Wolfgang Schneiderhan setzt sich zur Wehr: "Ehrenrührig" und "unwahr" nennt der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr Äußerungen von Verteidigungsminister Guttenberg. www.welt.de, 16.12.2009
Livni: »Der Krieg war nötig« Die ehemalige israelische Außenministerin Livni ist am Wochenende in London Adressatin eines Haftbefehles gewesen. Der Haftbefehl gegen die israelische Politikerin wurde vom Amtsgericht des Londoner Stadtbezirks Westminster erlassen, nachdem dort Anwälte von geschädigten Palästinensern aus dem Gazastreifen vorstellig geworden waren, die eine strafrechtliche Verfolgung Livnis wegen Kriegsverbrechen beantragt hatten. www.faz.net, 15.12.2009>
Baroness für Europa - Baron für die Briten Am Dienstag, tritt der Vertrag von Lissabon in Kraft und die Europäische Union (EU) erhält den Status eines rechtmäßigen Staates mit einem eigenen Präsidenten und Außenminister. Die russische Zeitung Prawda (vom 4. November) schrieb kürzlich dazu, dass die EU damit beginne, wie eine »Wiedergeburt der Sowjetunion« auszusehen. Die Ernennung von Cathy Ashton zur ersten EU-Außenministerin (vollständiger Name »Hohe Kommissarin für Außen- und Sicherheitspolitik«) scheint dies zu bestätigen. www.pi-news.net, 01.12.2009
Militärtransporter wird fünf Milliarden Euro teurer Der Militärtransporter A400M von Airbus startet nicht nur mit erheblicher Verspätung, er wird auch beträchtlich teurer. Nach Informationen von WELT ONLINE wird das Transportflugzeug um rund fünf Milliarden Euro teurer. Ursprünglich sollte es 20 Milliarden Euro kosten. Airbus hofft nun auf Zugeständnisse der Länder. www.welt.de, 25.11.2009
Schwere Pannen bei britischem Irak-Einsatz Beim Einmarsch der britischen Truppen in den Irak im März 2003 hat es laut einem Regierungsbericht schwere Pannen gegeben. www.faz.net, 23.11.2009
Guttenberg für Übergabe in Afghanistan ab 2010 Deutschland hat das Ziel, schon im kommenden Jahr die ersten Soldaten aus dem Norden Afghanistans abzuziehen. Dies sagte Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg bei einem Treffen mit Amtskollegen in Brüssel. Außenminister Guido Westerwelle sprach von einer 'Abzugsperspektive' bis 2013. www.welt.de, 16.11.2009
Vermisste »Sabi« ist nach 14 Monaten wieder da »Sie galt als vermisst. Alle dachte bereits, sie sei tot: Bombensuchhündin 'Sabi' der australischen Armee in Afghanistan. Als die Truppen in ein Gefecht verwickelt wurden, war sie plötzlich verschwunden. 14 Monate später kehrte die schwarze Labradorhündin allein zu ihrer Einheit zurück - und wird wie eine Heldin begrüßt.« www.welt.de, 12.11.2009
Al-Baschir sagt Türkei-Reise nach Kritik ab Der sudanesische Staatspräsident Omar al-Baschir hat eine Türkei-Reise nach internationaler Kritik abgesagt.« www.sueddeutsche.de, 08.11.2009
Bundesanwaltschaft soll wegen Luftangriff ermitteln Die Bundesanwaltschaft soll sich nun mit den möglichen strafrechtlichen Konsequenzen wegen des Luftangriffs mit bis zu 142 Toten beschäftigen. Die Dresdner Generalstaatsanwaltschaft gab die Prüfungen zum Befehl des Bundeswehr-Oberst Georg Klein an die obersten Ermittler in der Bundesrepublik ab. www.welt.de, 6.11.2009
Helios-Autor Wolfgang Welsch als Person der Zeitgeschichte im Politthriller »Der Stich des Skorpion«
Ein Leserbrief zur Rezension von Detlef Kühn in der FAZ. »...Eine Buchbesprechung sollte ein Mindestmaß an Objektivität aufweisen, die der Rezensent ... vermissen lässt. Umgekehrt erwähnt er jedoch nicht, dass fast zwei Seiten des Buches seiner eigenen Person gewidmet sind...« Zum Leserbrief
Eine Buchbesprechung unserer Neuerscheinung »Die verklärte Diktatur« von Wolfgang Welsch in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. zur Rezension
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