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Bob, Hans-Ekkehard
Jagdgeschwader 54
Die Piloten mit den grünen Herzen
320 Seiten,
fest gebunden,
490 Abbildungen,
Großformat, 21 x 28 cm
ISBN 978-3-86933-041-9
59,00 €
© 2011 - Neuauflage Helios Verlag
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Inhaltsverzeichnis |
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Die Jagdflugzeuge des Grünherzgeschwaders tauchten fast an allen Fronten des Krieges auf. Ihre Piloten flogen in den Feldzügen gegen Polen und Frankreich, nahmen an der Luftschlacht um England teil, wurden in Holland, Finnland und im Balkan eingesetzt, kämpften an den verschiedensten Brennpunkten in Russland, fochten über der Invasionsfront und in der Reichsverteidigung und führten die letzten Luftkämpfe im Kurland.
Mit über 9.000 Luftsiegen war das Jagdgeschwader 54 eines der erfolgreichsten Tagjagdgeschwader der deutschen Luftwaffe, aus dem nicht weniger als 68 Ritterkreuz-, Eichenlaub- und Schwerterträger hervorgingen. Zu den erfolgreichsten Piloten zählten u. a. Otto Kittel und der unvergessene Brillantenträger Walter Nowotny. Ein abgeschossener russischer Jagdflieger zeichnete die Grünherzjäger mit den Worten aus: Die Jäger mit dem grünen Herz sind meist in der Minderzahl. Aber wenn sie da sind, geht es heiß her. Es sind alles Asse!"
Hans-Ekkehard Bob wurde am 24. Januar 1917 in Freiburg (Breisgau) geboren. Mit 17 Jahren bewarb er sich zum Dienst in der Luftwaffe, leistete nach dem Abitur 1936 den Wehrdienst ab und begann 1937 mit der fliegerischen Ausbildung. Nach Beendigung verschiedener Lehrgänge wurde er 1938 als Oberfähnrich zur Jagdfliegergruppe 133 versetzt und flog Anfang Oktober 1938 während der Sudetenkrise Begleitschutz für Transportflugzeuge. Mit der Beförderung zum Leutnant folgten die Versetzung zum JG 334, dann die Schulung auf mehrmotorige Flugzeuge und im Juli 1939 die Versetzung zur I. Gruppe des JG 21, das kurz darauf in III./JG 54 umbenannt wurde. Er nahm an den Feldzügen gegen Polen und Frankreich teil, kämpfte in der Luftschlacht um England, flog die ersten Jagdbombereinsätze in der Geschichte der Luftfahrt, wurde Kapitän der 7. /JG 54, erhielt den Ehrenpokal der Luftwaffe, übernahm im November 1940 die 9./JG 54, wurde zum Oberleutnant befördert und im März 1941 mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Ende März 1941 flog er im Krieg gegen den Balkan, führte seine Staffel im Juni 1941 am ersten Tag des Russlandkrieges über Leningrad und erzielte bis September 1942 fünfzig Luftsiege. Im Februar 1943 versetzte man ihn mit der III./JG 54 wieder an die Westfront, im März 1943 wurde er zum Hauptmann befördert, im April 1943 brachte er bei einem Einsatz über dem Reichsgebiet einen B-17 Bomber durch Rammstoß zum Absturz und wurde dabei selbst schwer verwundet. Mit der Beförderung zum Major im Mai 1944 wurde er erneut an die Ostfront versetzt, dort Kommandeur der IV./JG 51, erzielte weitere Abschüsse, übernahm dann das Kommando über die II./JG 2 und flog, jetzt wieder an der Westfront, Einsätze über der Normandie und dem Reichsgebiet. Im August 1944 berief man ihn zum Me 262 Erprobungskommando beim JV 44 und Anfang 1945 zum Stab der Fliegerexperten. Beim EJG 2 bildete er ehemalige Bomberpiloten zu Jagdfliegern auf der Me 163 aus und beendete den Krieg nach über 700 Frontflügen und 60 Luftsiegen. Die Leidenschaft zur Fliegerei ist auch sein Jungbrunnen: Mit 92 Jahren sitzt Hans-Ekkehard Bob immer noch selbst am Steuerknüppel seiner Privatmaschine. | |
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Fliegerblatt, Sonntag 1. November 2009 öfh nachrichten, Donnerstag 1. April 2010
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Warum militärische Zeitgeschichte?Verlagserklärungen
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