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Militärische Zeitgeschichte / Zeitgeschichte



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Kannicht, Joachim

Mit der hanseatischen Legion gegen Napoleon
Erfahrungen eines jungen Studenten 1813-1816


158 Seiten,
fest gebunden mit Schutzumschlag, 
44 Abbildungen, 
17 x 23,5 cm

ISBN 3-978-939208-64-9

22,00 €

© 2008 Helios Verlag

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Der in Göttingen Jura studierende 21 Jahre alte Friedrich von Coulon meldet sich freiwillig zum Kampf gegen Napoleon, nachdem am 18. März 1813 Oberst Tettenborn mit seiner "Streifpartei" von Kosaken in die Stadt eingezogen war und dazu aufrief, die hanseatische Legion aufzustellen, die aus 6.000 Mann zu Fuß und zu Pferde bestehen sollte. "Es war der für mich so denkwürdige 7. April 1813, als ich zu den Fahnen meines noch unterdrückten Vaterlandes eilte, um auch von meiner Seite mein Scherflein zur Befreiung meines Geburtslandes beizutragen", schreibt er in sein Tagebuch. Sein Vater diente zu dieser Zeit in der "Kings German Legion", seine Mutter und Schwestern wohnten in Stade. Seinem Tagebuch vertraut er seine Gefühle und Gedanken an, die ihn während des Feldzugs begleiten, den Generalleutnant von Wallmoden-Gimborn mit seinem Korps als Teil der Armee des Kronprinzen von Schweden führt. Es gewährt uns einen Einblick in die Gefühle dieses Jünglings, der zwar aus einer Soldatenfamilie stammt, dessen Gedanken aber selbst im Kampf bei seinen geliebten Büchern − und bald − schwärmerisch bei einem Mädchen weilen, dem seine innigsten Gefühle gelten, die jedoch von ihr nicht erwidert werden. Zwar wird "Fritz" von Coulon nach kurzer Zeit Leutnant und Führer einer Kompanie, doch man fragt sich beim Lesen seiner Notizen, wie es um seine Führungsqualitäten und den Ausbildungsstand seiner Leute beschaffen gewesen sein mag, denn abgesehen von einigen Offizieren und Unteroffizieren, die das Exerzieren und die Ausbildung übernahmen, war die Truppe unerfahren. Begeisterung ersetzte Erfahrung. Wallmoden verwendete in nüchterner Einschätzung ihres Kampfwertes die hanseatische Legion daher vor allem als Sicherungstruppe und zur Beunruhigung des Gegners. Das Buch soll also und kann kein Loblied auf die hanseatische Legion sein, über die sich Barthold Georg Niebuhr und Friedrich Christoph Perthes sehr kritisch geäußert haben. Aber es vermittelt neben Informationen über die Kämpfe der Nordarmee − und insbesondere das Ringen um Hamburg − ein eindringliches Bild von der Gefühlswelt eines Studenten und seiner Gefährten, die sich zwar wenig für den Soldatenberuf eignen, jedoch ihre patriotische Pflicht erfüllen wollen.

Rezensionen

Leseproben

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Warum militärische Zeitgeschichte?

Verlagserklärungen


Interviews mit Johannes Buchmann
Autor des Memoiren-Bandes »Der Rest wurde am Boden zerstört«. Ein 7-minütiges Video auf YouTube.


Polnische Ausgabe »Ardeny 1944-1945« erschienen
Das Buch »Zwischen Ritterkreuz und Galgen« von Michael Schadewitz ist als polnische Ausgabe unter dem Titel »Ardeny 1944-1945« erschienen.

Informationen zur Zeitgeschichte


Heftige Gefechte vor den Toren von Damaskus
Die syrische Armee hat den Sicherheitsring um Flughafen und Präsidentenpalast in Damaskus verstärkt. Aktivisten sprechen von einem ?Städtekrieg?. Allein am Montag sollen einhundert Menschen getötet worden sein.
www.faz.de, 30.01.2012


Gewerbemieter wollen in Hitlers Superbunker
Der U-Boot-Bunker «Valentin» in Bremen wird zur Gedenkstätte ausgebaut. Die Bundesimmobilienanstalt will sie trotzdem zum Teil gewerblich vermieten.
www.welt.de, 04.01.2012>


Jeder vierte Freiwillige bricht Dienst vorzeitig ab
Die Bundeswehr hat Probleme, ihre Freiwilligen zu halten: Knapp 28 Prozent haben ihren Dienst vorzeitig quittiert - viele mussten auch nach Hause geschickt werden.
www.welt.de, 21.12.2011


Obama fordert abgefangene Drohne vom Iran zurück
Der US-Präsident hat den Iran offiziell zur Rückgabe der abgeschossenen US-Drohne aufgefordert. Doch Teheran hat eigene Pläne mit dem Flugroboter.
www.welt.de, 13.12.2011>


Iran-Explosion - Anschlag westlicher Geheimdienste?
Satellitenfotos zeigen die Ausmaße der Explosion, die das Entwicklungsprogramm des Irans erheblich zurückgeworfen hat. Waren es gezielte Sabotageakte aus dem Ausland?
www.welt.de, 06.12.2011>


Niemand hat die Reißleine gezogen
Die »Gorch Fock« kommt nicht zur Ruhe. Nach dem Skandal um den Unfalltod der Kadettin Sarah Seele im November 2010 könnte nun der Fall der im September 2008 unter bislang nicht geklärten Umständen über Bord gegangenen Offiziersanwärterin Jenny Böken für neuen Ärger sorgen.
www.jungefreiheit.de, 26.11.2011>


Nordkorea droht Südkorea mit »Meer von Feuer«
Südkorea hält ein Militärmanöver ab - und Nordkorea gibt eine drastische Warnung heraus, sollte das Nachbarland auch nur einen Schuss über die Grenze abgeben.
www.welt.de, 24.11.2011>


Bauarbeiter finden Panzer mit Munition und Knochen
In einer Rostocker Baugrube fanden Arbeiter die Reste eines russischen T-34-Panzers aus dem Zweiten Weltkrieg - samt Munition und menschlichen Überresten.
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Als sich Russland gegen Hitlers Wehrmacht formierte
Parade zum 70. Jahrestag
Vor 70 Jahren brachen sowjetische Soldaten in Moskau zum Kampf gegen die deutsche Wehrmacht auf. Jetzt schlüpfen junge Soldaten erneut in die alten Weltkriegsuniformen.
www.welt.de, 07.11.2011>


Amerikas Monsterwaffe B-53 ist nicht mehr zeitgemäß
Die USA demontieren ihre letzte große Atombombe aus der Zeit des Kalten Krieges. Die B-53 hatte 600 Mal so viel Sprengkraft wie »Little Boy«.
www.welt.de, 26.10.11>


7. Gigantischer Datenstaubsauger in 20.000 Meter Höhe
Eine Drohne als riesiger Datenstaubsauger: Die Euro Hawk kann Handygespräche abhören und SMS auffangen. Die Luftwaffe will bis zu fünf der Fluggeräte anschaffen.
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McChrystal kritisiert Kriegsführung in Afghanistan
Vor zehn Jahren begann die Nato-Intervention in Afghanistan: Der frühere Kommandeur der internationalen Truppen McChrystal kritisierte in einer Rede zum Jahrestag, nur die Hälfte der Kriegsziele sei erreicht worden.
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Böcker bleibt Campus-Chefredakteur
MÜNCHEN. Der in die Kritik geratene Chefredakteur des Studentenmagazins Campus der Bundeswehruniversität München, Martin Böcker, bleibt im Amt. Dies entschied der studentische Konvent der Hochschule am Mittwoch mit großer Mehrheit.
www.jungefreiheit.de, 28.09.2011


Streit über Atomprogramm - Irans Marine kündigt ?starke Präsenz? nahe Amerika an
www.faz.net, 28. September 2011


De Maiziere kürzt Artilleriebataillone und Geschwader
Breite vor Tiefe: Die Reform von Verteidigungsminister de Maiziere nimmt Gestalt an. Trotz kleinerer Truppe soll die Bundeswehr keine Fähigkeiten aufgeben.
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Serbischer Ex-General verurteilt
Das Uno-Tribunal hat den ehemaligen Top-Militär Perisic zu 27 Jahren Gefängnis verurteilt. Er hatte seine Landsleute in den Bürgerkriegen in Bosnien und Kroatien mit Soldaten und Waffen versorgt - und so die Kriegsverbrechen erst ermöglicht. Das Urteil hat weitreichende Folgen.
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