 |
Jetzt bestellen 
Bahnemann, Jörg A.
Parlamentsarmee?
Bundeswehr braucht Führung
344 Seiten,
fest gebunden,
46 Abbildungen,
17 x 23,5 cm
ISBN 978-3-86933-029-7
24,00 €
© 2010 Helios Verlag
|
Inhaltsverzeichnis I. Vorwort › II. Der Eintritt in die Bundeswehr › III. Waffenausbildung in den USA › IV. Truppendienst in Westfalen und Ostfriesland, 1959-1964. › V. Ausbildung für den Generalstabsdienst, Hamburg, 1964-66 › VI. Die Erstverwendung, Bonn, Fü L VI 1, 1966- › VII. Adjutant beim Generalinspekteur der Bundeswehr › VIII. Zurück in Hamburg, 1969-72 als Lehrstabsoffizier für Luftkrieg bei Heer und Marine › IX. BMVg die zweite, Bonn, 1972-1975, Fü L die zweite › X. Kommandeur Flugabwehrraketen-Regiment 2, Lich/Hessen, 1975-77 › XI. Im Hauptquartier des Kommandos Alliierte Luftstreitkräfte › XII. Zum dritten Male im Ministerium, 1979-80 › XIII. Chef des Stabes im Luftflottenkommando, Köln-Wahn, 1980-1984 › XIV. Vice Chairman NATO Air Defence Committee, Brüssel, 1984-89 › XV. Der vorläufige und der Ruhestand › Literaturverzeichnis |
| |
Vier Jahre nach dem 2. Weltkrieg entstand die Bundesrepublik. Erst weitere sieben Jahre später begann der neue Staat mit der Aufstellung der Bundeswehr; die Mehrheit der Bevölkerung war dagegen. Die Bw wurde daher als Ergänzung der NATO-Truppen ausgegeben, als Eintrittskarte in das Bündnis, das gegen die kommunistische Gefahr Sicherheit versprach. Die politische Klasse interessierte sich nicht für die Soldaten; sie verzichtete auf die Definition der nationalen Sicherheitsinteressen.
Mit Hilfe von Wehrmachtsoffizieren schaffte die junge Truppe die Aufstellung der vereinbarten Verbände in Rekordzeit; dabei wurde ihr Elan immer wieder durch umständliche Bürokratie und eine weitgehend desinteressierte politische Führung gebremst. An Beispielen aus den Etappen der Laufbahn eines Offiziers der ersten Stunde wird verdeutlicht, wie die ungenügend geklärte Beziehung zwischen politischer und militärischer Führung immer wieder Probleme schuf, die den Soldaten oft übermäßige Anstrengungen und Opfer abverlangten. Ihr Anteil am Sieg über den aggressiven Warschauer Pakt wurde wenig gewürdigt. Die Loyalität der Soldaten wurde nicht erwidert, der Primat der Politik wurde und wird als eine gefährliche Einbahnstraße praktiziert. Fortlaufende Untersuchungsausschüsse, Beschlüsse über unzureichende Ausrüstung und parlamentarische Lippenbekenntnisse können die Bezeichnung Parlamentsarmee nicht begründen. | |
| |
Gießener Allgemeine, Alsfelder Allgemeine und Wetterauer Zeitung, Samstag 26. Juni 2010 Die Bundeswehr, Montag 1. November 2010 Hardthöhen-Kurier, 3/2011, Freitag 1. Juli 2011 Rundschreiben der Clausewitz-Gesellschaft, Mittwoch 9. Februar 2011
| |
| |
| |
Zurück
|
Warum militärische Zeitgeschichte?Verlagserklärungen
Interviews mit Johannes Buchmann Autor des Memoiren-Bandes »Der Rest wurde am Boden zerstört«. Ein 7-minütiges Video auf YouTube.
Polnische Ausgabe »Ardeny 1944-1945« erschienen Das Buch »Zwischen Ritterkreuz und Galgen« von Michael Schadewitz ist als polnische Ausgabe unter dem Titel »Ardeny 1944-1945« erschienen.
Informationen zur Zeitgeschichte
Heftige Gefechte vor den Toren von Damaskus Die syrische Armee hat den Sicherheitsring um Flughafen und Präsidentenpalast in Damaskus verstärkt. Aktivisten sprechen von einem ?Städtekrieg?. Allein am Montag sollen einhundert Menschen getötet worden sein.www.faz.de, 30.01.2012
Gewerbemieter wollen in Hitlers SuperbunkerDer U-Boot-Bunker «Valentin» in Bremen wird zur Gedenkstätte ausgebaut. Die Bundesimmobilienanstalt will sie trotzdem zum Teil gewerblich vermieten.www.welt.de, 04.01.2012>
Jeder vierte Freiwillige bricht Dienst vorzeitig abDie Bundeswehr hat Probleme, ihre Freiwilligen zu halten: Knapp 28 Prozent haben ihren Dienst vorzeitig quittiert - viele mussten auch nach Hause geschickt werden.www.welt.de, 21.12.2011
Obama fordert abgefangene Drohne vom Iran zurückDer US-Präsident hat den Iran offiziell zur Rückgabe der abgeschossenen US-Drohne aufgefordert. Doch Teheran hat eigene Pläne mit dem Flugroboter.www.welt.de, 13.12.2011>
Iran-Explosion - Anschlag westlicher Geheimdienste?Satellitenfotos zeigen die Ausmaße der Explosion, die das Entwicklungsprogramm des Irans erheblich zurückgeworfen hat. Waren es gezielte Sabotageakte aus dem Ausland?www.welt.de, 06.12.2011>
Niemand hat die Reißleine gezogenDie »Gorch Fock« kommt nicht zur Ruhe. Nach dem Skandal um den Unfalltod der Kadettin Sarah Seele im November 2010 könnte nun der Fall der im September 2008 unter bislang nicht geklärten Umständen über Bord gegangenen Offiziersanwärterin Jenny Böken für neuen Ärger sorgen. www.jungefreiheit.de, 26.11.2011>
Nordkorea droht Südkorea mit »Meer von Feuer«Südkorea hält ein Militärmanöver ab - und Nordkorea gibt eine drastische Warnung heraus, sollte das Nachbarland auch nur einen Schuss über die Grenze abgeben.www.welt.de, 24.11.2011>
Bauarbeiter finden Panzer mit Munition und KnochenIn einer Rostocker Baugrube fanden Arbeiter die Reste eines russischen T-34-Panzers aus dem Zweiten Weltkrieg - samt Munition und menschlichen Überresten.www.welt.de, 18.11.2011
Als sich Russland gegen Hitlers Wehrmacht formierteParade zum 70. JahrestagVor 70 Jahren brachen sowjetische Soldaten in Moskau zum Kampf gegen die deutsche Wehrmacht auf. Jetzt schlüpfen junge Soldaten erneut in die alten Weltkriegsuniformen.www.welt.de, 07.11.2011>
Amerikas Monsterwaffe B-53 ist nicht mehr zeitgemäßDie USA demontieren ihre letzte große Atombombe aus der Zeit des Kalten Krieges. Die B-53 hatte 600 Mal so viel Sprengkraft wie »Little Boy«.www.welt.de, 26.10.11>
7. Gigantischer Datenstaubsauger in 20.000 Meter HöheEine Drohne als riesiger Datenstaubsauger: Die Euro Hawk kann Handygespräche abhören und SMS auffangen. Die Luftwaffe will bis zu fünf der Fluggeräte anschaffen.www.welt.de, 10.10.2011
McChrystal kritisiert Kriegsführung in AfghanistanVor zehn Jahren begann die Nato-Intervention in Afghanistan: Der frühere Kommandeur der internationalen Truppen McChrystal kritisierte in einer Rede zum Jahrestag, nur die Hälfte der Kriegsziele sei erreicht worden.www.faz.de, 07.10.2011
Böcker bleibt Campus-ChefredakteurMÜNCHEN. Der in die Kritik geratene Chefredakteur des Studentenmagazins Campus der Bundeswehruniversität München, Martin Böcker, bleibt im Amt. Dies entschied der studentische Konvent der Hochschule am Mittwoch mit großer Mehrheit.www.jungefreiheit.de, 28.09.2011
Streit über Atomprogramm - Irans Marine kündigt ?starke Präsenz? nahe Amerika anwww.faz.net, 28. September 2011
De Maiziere kürzt Artilleriebataillone und GeschwaderBreite vor Tiefe: Die Reform von Verteidigungsminister de Maiziere nimmt Gestalt an. Trotz kleinerer Truppe soll die Bundeswehr keine Fähigkeiten aufgeben.www.welt.de, 21.09.2011
Serbischer Ex-General verurteilt Das Uno-Tribunal hat den ehemaligen Top-Militär Perisic zu 27 Jahren Gefängnis verurteilt. Er hatte seine Landsleute in den Bürgerkriegen in Bosnien und Kroatien mit Soldaten und Waffen versorgt - und so die Kriegsverbrechen erst ermöglicht. Das Urteil hat weitreichende Folgen. www.spiegel.de, 06.09.2011
|