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Militärische Zeitgeschichte / Zeitgeschichte




Titel vergriffen!

Wernet, Inge und Dieter

Toul !!Das Buch ist über die Autoren noch erhältlich!!
Die Geschichte einer französischen Lagerfestung


400 Seiten,
fest gebunden mit Schuber, 
680 Bilder, komplett vierfarbig, 
Großformat, 23 x 28 cm

ISBN 978-3-86933-000-6

59,00 €

© 2009 Helios Verlag

Inhaltsverzeichnis

Inhalt

Die bewegte Festungsgeschichte der Stadt Toul beginnt bereits in galloromanischer Zeit: Ab Mitte des 4. Jahrhunderts schützte sich die Bevölkerung gegen räuberische Übergriffe germanischer Stämme mit einer 12 m hohen Wehrmauer. Die im gleichen Zeitraum zum Bischofssitz der Diözese Leukorum erkorene Stadt wuchs im Laufe der Jahrzehnte weit über ihre einengenden Mauern hinaus. Aber erst im 13. Jahrhundert erhielt sie eine neue, jetzt mittelalterliche Stadtmauer. Diese blieb weitgehend unverändert bis der französische Festungsbaumeister Vauban im Jahr 1700 für die Stadt eine neue bastionäre Befestigung entwarf. Es sollte jedoch noch gut acht Jahrzehnte dauern bis seine Planungen wenigstens einigermaßen umgesetzt waren. Eine Belagerung durch preußische Truppen im Jahr 1870 offenbarte die Schwächen ihrer Verteidigungsanlagen und endete mit der Kapitulation der Stadt. Nach dem Deutsch-Französischen Krieg sah sich Frankreich veranlasst, seine Ostgrenze neu zu befestigen. In der neuen Verteidigungsplanung bildete Toul zusammen mit den angrenzenden Festungen Verdun und Epinal sowie Belfort im Süden eine durchgehende Riegelstellung. In den Jahren zwischen 1875 und dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges erfolgte mit gewaltigem Aufwand der Umbau der alten bastionären Festung in eine neuzeitliche Lagerfestung. Starke Forts, Zwischenwerke, Batterien und unzählige Infanteriestellungen umgaben die Stadt wie ein Gürtel und bildeten die neue Frontlinie der Festung. Die hier entwickelte militärische Schmalspurbahn bildete bald das universelle Transportmittel. Sie verband die Gefechtsstellungen mit den verschiedenen Munitionsmagazinen und dem zentralen Artilleriearsenal. Ausgedehnte Kasernenkomplexe in und außerhalb der Stadt boten Unterkünfte für die Garnison in Friedens- und Kriegszeiten. Die Autoren beschreiben anhand zahlreicher Originaldokumente aus dem französischen Militärarchiv die technische und bauliche Entwicklung der weitläufigen Festungsanlagen in ihren verschiedenen Bauphasen. Maßstabsgerecht gezeichnete und in vielen Fällen neu vermessene Grundrisse veranschaulichen den inneren Aufbau nicht nur aller Forts und Zwischenwerke, sondern auch von verschiedenen Munitionsmagazinen und Unterständen. Der nach 1871 erforderliche Umbau der französischen Artillerie von bronzenen Glattrohr-Vorderladekanonen zu modernen leistungsstarken Hinterlade-Festungswaffen unter Panzerschutz wird ebenso beschrieben wie die Entwicklung der militärischen Luftfahrt, an der die Festung Toul als wichtiger Luftstützpunkt einen bedeutenden Anteil hatte. Über 680 Bilder und Zeichnungen illustrieren den Text. Sie geben einen Überblick über Art und Umfang der zahlreichen Anlagen sowie ihren heutigen Zustand. Von besonderem dokumentarischem Wert ist die im Buch eingearbeitete umfangreiche Postkartensammlung des Museums Toul. Sie vermittelt reale Eindrücke über das Garnisonsleben in der Zeit zwischen 1905 und 1913. Eine bisher einzigartige Bestandsaufnahme und die Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes aller noch vorhandenen Anlagen dokumentiert deren Erhaltungszustand zu Beginn des 21. Jahrhunderts. Der Leser erhält aber auch eine Vorstellung von dem enormen Umfang, der Vielfalt der Bauwerke und die Weitläufigkeit der gewaltigen ehemaligen Lagerfestung. Wie dies bei verschiedenen Kasernenkomplexen in und außerhalb der Stadt bereits geschehen ist, werden in den nächsten Jahren vermutlich noch weitere Objekte beseitigt, einplaniert oder zugemüllt werden. Die im Anhang sorgfältig in Listen zusammengefassten geografischen Koordinaten der noch vorhandenen Anlagen erleichtern das Auffinden und belegen auch nach deren Verschwinden ihre ehemaligen Standorte.

Rezensionen

DAWA-Nachrichten , Dienstag 1. September 2009

Leseproben

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Warum militärische Zeitgeschichte?

Informationen zur Zeitgeschichte


Luftkriege werden bald von Robotern geführt
Sollte es in 20 Jahren irgendwo auf der Welt einen Luftkrieg geben ? dann dürfte das ein Kampf ohne Piloten sein. So lautete vor knapp einem Jahrzehnt die Vorhersage amerikanischer Militärexperten.
www.welt.de, 26.02.2010

Killerkommando ermordet Hamas-Mitglied in Dubai
Die Geschichte erinnert an einen Agentenfilm: Ein internationales Killerkommando hat offenbar ein hochrangiges Mitglied der Hamas in einem Hotel in Dubai getötet. Dahinter soll der israelische Geheimdienst Mossad stecken.
www.welt.de, 16.02.2010


Militärexperte besorgt wegen Afghanistan-Strategie
Bei der Afghanistan-Konferenz in London versuchen Vertreter aus knapp 70 Ländern, den Grundstein für einen endgültigen Abzug der internationalen Truppen zu legen. Die Bundesregierung hofft, ihre Soldaten bis 2014 nach Hause holen zu können. Doch ein Experte hat schwere Zweifel an ihrer neuen Strategie.
www.welt.de, 28.01.2010

Deutschland steuert auf gefährlichen Sonderweg zu
Um in Afghanistan erfolgreich für Demokratie und Frieden zu sorgen, dürfen sich Soldaten nicht in Feldlagern einmauern. Sie müssen in engem Kontakt mit der Bevölkerung die Taliban angreifen.
www.welt.de, 25.01.2010

Taliban greifen Regierungsviertel in Kabul an
In der afghanischen Hauptstadt Kabul haben Extremisten mehrere Gebäude nahe dem Präsidentenpalast besetzt. Polizei und Augenzeugen berichten von Explosionen und Feuergefechten zwischen Taliban und Sicherheitskräften.
www.welt.de, 18.01.2010

Anschlag tötete führende Al-Qaida-Experten der CIA
Von der CIA gibt es offiziell keine Adresse, keine Mitarbeiterzahl, kein Budget. Durch den Selbstmordanschlag auf eine CIA-Basis in Afghanistan Ende Dezember werden aber nun nach und nach Details über den US-Geheimdienst bekannt.
www.welt.de, 07.01.2010


Ein Artikel zu unserer Publikation »Schüler in Uniform. Die Kadetten der Nationalen Volksarmee« in »Horch und Guck«, Berlin, Bürgerkomitee »15. Januar«, erschienen Januar 2010.
[Zum Artikel]

CIA-Attentäter war offenbar Al-Qaida-Doppelagent
Offensichtlich hat sich die CIA von einem scheinbar vertrauenswürdigen Informanten täuschen lassen. Für den schwersten Anschlag auf CIA-Agenten seit fast 30 Jahren soll ein jordanischer Doppelagent verantwortlich sein.
www.welt.de, 05.01.2010

KSK-Task-Force seit zwei Jahren in Kundus
Die Einsatzgruppe mit deutschen Spezialkräften, von deren Operationszentrale aus der Luftangriff bei Kundus vom 4. September geführt worden ist, besteht nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schon seit mehr als zwei Jahren. Obleute der Bundestagsfraktionen kritisieren laut F.A.Z., sie seien auch in den geheimen Unterrichtungen im kleinen Kreis nur über Einzeloperationen, aber nicht über diese Gruppe informiert worden.
www.faz.net, 17.12.2009


Schneiderhan bezichtigt Guttenberg der Lüge
Wolfgang Schneiderhan setzt sich zur Wehr: "Ehrenrührig" und "unwahr" nennt der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr Äußerungen von Verteidigungsminister Guttenberg.
www.welt.de, 16.12.2009

Livni: »Der Krieg war nötig«
Die ehemalige israelische Außenministerin Livni ist am Wochenende in London Adressatin eines Haftbefehles gewesen. Der Haftbefehl gegen die israelische Politikerin wurde vom Amtsgericht des Londoner Stadtbezirks Westminster erlassen, nachdem dort Anwälte von geschädigten Palästinensern aus dem Gazastreifen vorstellig geworden waren, die eine strafrechtliche Verfolgung Livnis wegen Kriegsverbrechen beantragt hatten.
www.faz.net, 15.12.2009>

Baroness für Europa - Baron für die Briten
Am Dienstag, tritt der Vertrag von Lissabon in Kraft und die Europäische Union (EU) erhält den Status eines rechtmäßigen Staates mit einem eigenen Präsidenten und Außenminister. Die russische Zeitung Prawda (vom 4. November) schrieb kürzlich dazu, dass die EU damit beginne, wie eine »Wiedergeburt der Sowjetunion« auszusehen. Die Ernennung von Cathy Ashton zur ersten EU-Außenministerin (vollständiger Name »Hohe Kommissarin für Außen- und Sicherheitspolitik«) scheint dies zu bestätigen.
www.pi-news.net, 01.12.2009

Militärtransporter wird fünf Milliarden Euro teurer
Der Militärtransporter A400M von Airbus startet nicht nur mit erheblicher Verspätung, er wird auch beträchtlich teurer. Nach Informationen von WELT ONLINE wird das Transportflugzeug um rund fünf Milliarden Euro teurer. Ursprünglich sollte es 20 Milliarden Euro kosten. Airbus hofft nun auf Zugeständnisse der Länder.
www.welt.de, 25.11.2009

Schwere Pannen bei britischem Irak-Einsatz
Beim Einmarsch der britischen Truppen in den Irak im März 2003 hat es laut einem Regierungsbericht schwere Pannen gegeben.
www.faz.net, 23.11.2009

Guttenberg für Übergabe in Afghanistan ab 2010
Deutschland hat das Ziel, schon im kommenden Jahr die ersten Soldaten aus dem Norden Afghanistans abzuziehen. Dies sagte Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg bei einem Treffen mit Amtskollegen in Brüssel. Außenminister Guido Westerwelle sprach von einer 'Abzugsperspektive' bis 2013.
www.welt.de, 16.11.2009

Vermisste »Sabi« ist nach 14 Monaten wieder da
»Sie galt als vermisst. Alle dachte bereits, sie sei tot: Bombensuchhündin 'Sabi' der australischen Armee in Afghanistan. Als die Truppen in ein Gefecht verwickelt wurden, war sie plötzlich verschwunden. 14 Monate später kehrte die schwarze Labradorhündin allein zu ihrer Einheit zurück - und wird wie eine Heldin begrüßt.«
www.welt.de, 12.11.2009

Al-Baschir sagt Türkei-Reise nach Kritik ab
Der sudanesische Staatspräsident Omar al-Baschir hat eine Türkei-Reise nach internationaler Kritik abgesagt.«
www.sueddeutsche.de, 08.11.2009

Bundesanwaltschaft soll wegen Luftangriff ermitteln
Die Bundesanwaltschaft soll sich nun mit den möglichen strafrechtlichen Konsequenzen wegen des Luftangriffs mit bis zu 142 Toten beschäftigen. Die Dresdner Generalstaatsanwaltschaft gab die Prüfungen zum Befehl des Bundeswehr-Oberst Georg Klein an die obersten Ermittler in der Bundesrepublik ab.
www.welt.de, 6.11.2009


Helios-Autor Wolfgang Welsch als Person der Zeitgeschichte im Politthriller »Der Stich des Skorpion«

Ein Leserbrief zur Rezension von Detlef Kühn in der FAZ.
»...Eine Buchbesprechung sollte ein Mindestmaß an Objektivität aufweisen, die der Rezensent ... vermissen lässt. Umgekehrt erwähnt er jedoch nicht, dass fast zwei Seiten des Buches seiner eigenen Person gewidmet sind...«
Zum Leserbrief

Eine Buchbesprechung unserer Neuerscheinung »Die verklärte Diktatur« von Wolfgang Welsch in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
zur Rezension

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