 |
Jetzt bestellen 
Fischer, Thomas
Von Berlin bis Caen
Entwicklung und Einsätze der Divisions- und Korps-Artillerie der LAH 1939-1945
212 Seiten,
gebunden mit Schutzumschlag,
465 Fotos, 2 Zeichnungen, 5 Tabellen,
22,5 x 28 cm cm
ISBN 3-933608-99-6
35,50 €
© Helios Verlag
|
Inhaltsverzeichnis |
| |
6. Juni 1944 - Die alliierte Invasion an der nordfranzösischen Küste beginnt! Als englische und kanadische Einheiten auf Caen vorstoßen, werden sie von den 21-cm-Mörsern und den 17-cm-Kanonen der schweren SS-Artillerie-Abteilung 101, der Korps-Artillerie der Leibstandarte, empfangen. Die Abteilung ist ein vorzüglich ausgebildeter und ausgerüsteter Eliteverband von ausgesuchten Spezialisten. Gemeinsam mit den Geschützen des SS-Panzer-Artillerie-Regiments 12 “Hitlerjugend” zerschlagen die Artilleristen starke gegnerische Kräfte oft schon in der Bereitstellung. Von den Türmen der berühmten Klosterkirche Ardenne erfolgt die Feuerleitung der Batterien des I. SS-Panzer-Korps. Ende des Monats trifft das SS-Panzer-Artillerie-Regiment 1 “LSSAH” von der Kanalküste kommend im Kampfraum Caen ein. Erstmals sind alle für Sepp Dietrichs Korps aufgestellten Batterien vereint und kommen geschlossen zum Einsatz. Die artilleristische Entwicklung der Leibstandarte war einzigartig. Der Weg von Berlin-Lichterfelde, Finckensteinalle 63, bis nach Caen war ein langer und schwerer Gang: Als nach Ausbruch des II. Weltkrieges die Leibstandarte im Polenfeldzug kämpfte, wurde ihre Heimatkaserne zum Standort einer SS-Artillerie-Ersatz-Abteilung. Damals ahnte noch keiner, dass ausgerechnet diese dorthin neueinberufenen jungen Männer den Stamm der LAH-Artillerie bildeten. Aus der Art.Ers.Abt. formierte sich 1940 die IV. Abteilung des SS-Artillerie-Regiments-VT. Und genau diese Abteilung wurde vor dem Westfeldzug der Leibstandarte zugeführt. Aus der Artl.Abt. LSSAH (zwölf leichte Feldhaubitzen, die von SPW gezogen wurden) entwickelte sich im Laufe der Jahre ein Regiment von überragender Kampfkraft und Einsatzerfahrung. Mit der Erweiterung der Leibstandarte 1943 zu einem SS-Panzer-Korps standen schließlich zwei schlagfähige Panzer-Artillerie-Regimenter und eine schwere Artillerie-Abteilung zur Verfügung. Die Einsätze der LAH-Artillerie lesen sich wie der Abriss der Kriegsgeschichte: Rotterdamm - St.Etienne - Rumänien - Bulgarien - Jugoslawien - Klidipass - Klisurapass - Kastoriasee - Golf von Patras - Rollbahn Nord-Uman - Cherson - Perekop/ Krimzugang - Melitopol - Mariupol - Taganrog - Rostow/Don - Ssambekstellung - Charkow - Belgorod - Prochorowka - Mailand - Shitomir - Berditschew - Tscherkassy - Hubekessel - Caen - Falaise - Losheimergraben - Stavelot - La Gleize - Bastogne - Gran - Plattensee - Varpalota. Die Kanoniere nahmen an Schwerpunkteinsätzen teil, standen oft bei den am weitesten in Feindesland stehenden deutschen Truppen und erwarben sich Anerkennung und Respekt gerade bei ihren einstigen Gegnern. Am Tag der Kapitulation, am 8. Mai 1945, sprengten die LAH-Artilleristen ihre Geschütze selbst in die Luft. Über 460 Aufnahmen dokumentieren die Einsätze der Divisions- und Korps-Artillerie der LAH. | |
| |
| |
| |
| |
Zurück
|
Warum militärische Zeitgeschichte?
Informationen zur Zeitgeschichte
»Die Demographie setzt eine Grenze bei 180.000 Soldaten« Verteidigungsminister Guttenberg hat die Furcht vor einem Standort-Kahlschlag bei der Bundeswehr als unbegründet zurückgewiesen. Währenddessen äußerte die Bundeskanzlerin Zustimmung zu den Reformvorschlägen ihres Ministers. www.faz.net 30.08.2010
Israelische Soldatin posiert mit Gefangenen Die Frau hatte Fotos von sich mit palästinensischen Gefangenen auf Facebook veröffentlicht. Das Militär sprach von »beschämendem Verhalten«. www.welt.de, 17.08.2010
USA bestätigen Angriffsplan gegen Iran Die US-Streitkräfte haben nach eigenen Angaben einen Angriffsplan für den Fall ausgearbeitet, dass der Iran seine Armee mit Atomwaffen ausstattet. www.welt.de, 01.08.2010
Deutsches Debakel in Somalia Fast 1.000 somalische Polizisten, die Anfang des Jahres mit deutschem Geld in Äthiopien ausgebildet wurden, sind auf dem Weg in die somalische Hauptstadt Mogadischu spurlos verschwunden. taz, 30.07.2010
Wikileaks belegt - Bin Laden kämpfte am Hindukusch Geheimdienste behaupteten, die Spuren von Osama bin Laden verloren zu haben. Dokumente auf Wikileaks beweisen das Gegenteil. www.welt.de, 29.07.2010
Daniel Ellsbergs Pentagon-Papiere waren besserAlles schon bekannt und in verwirrender Ausführlichkeit dargestellt? Die Veröffentlichung der amerikanischen Geheimdokumente über den Krieg in Afghanistan bringt die Internetplattform Wikileaks in die Kritik. www.faz.net, 29.07.2010
Wehrbeauftragter nennt Ausstattung »ein Drama« Die Bürokratie verhindere oftmals eine gute Ausrüstung der Bundeswehr, sagt Hellmut Könighaus. Teilweise fehlten sogar Feldbetten. www.welt.de,23.07.2010
Amerikas Geheimdienste sind unkontrollierbar Amerikas Geheimdienste verschlingen Milliarden und produzieren immer neue Pannen. Ein Zeitungsbericht spricht von »Chaos«. Wie die »Washington Post« ermittelte, sollen in den USA nicht weniger als 1271 staatliche Organisationen plus 1931 Privatfirmen existieren, die sich mit Terrorbekämpfung, innerer Sicherheit und Sammeln von Geheimaterial beschäftigen www.welt.de, 19.07.2010
Guttenberg - »Afghanistan-Einsatz wurde verharmlost« Laut Verteidigungsminister haben Politik und Gesellschaft zu lange die Augen vor der Bundeswehr-Mission verschlossen. Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) sprach bei der Vorstellung des Buches »Ruhet in Frieden, Soldaten!« Klartext www.welt.de, 14.07.2010
Guttenbergs Schrumpfkur offenbart Strategielosigkeit Die Sparpläne des Verteidigungsministers belegen das Fehlen einer sicherheitspolitischen Vision, moniert SPD-Experte Hans-Peter Bartels. Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg plant eine beispiellose Schrumpfung der Bundeswehr. www.welt.de, 07.07.2010
Neuer Reuters-Photoshop-Skandal [...] Lässt sich die Wahrheit nicht gegen Israel verdrehen und sprechen die Bilder eine eindeutige Sprache, fälscht man die Fotos bis sie ins Konzept passen. [...] pi-news, 07.06.2010
Die in unserem Verlag erschienene Publikation »Zwischen Ritterkreuz und Galgen« von Michael Schadewitz ist im Bellona-Verlag in polnischer Sprache erschienen.
Bundeswehrverband sieht Einsätze in Gefahr Mit dramatischen Worten warnt der Chef des Bundeswehrverbands vor geplanten Kürzungen im Verteidigungsetat. Die Einsparungen gefährdeten die Auslandseinsätze der Armee. Ulrich Kirsch appellierte an die Kanzlerin, den Soldaten Rückhalt zu geben. Die Politik dürfe nicht nach dem Motto handeln: »Lieber Blut als Geld«. www.welt.de, 25.05.2010
Obama verurteilt »Akt der Aggression« Der Untergang eines südkoreanischen Kriegsschiffes vor acht Wochen, bei dem 46 Seeleute ums Leben kamen, geht nach Angaben aus Seoul eindeutig auf den Beschuss durch nordkoreanische Torpedos zurück. Nordkorea weist die Vorwürfe zurück, warnt vor Vergeltung und droht mit einem »totalen Krieg«. www.faz.net, 20.05.2010
Wir möchten auf einen fachwissenschaftlichen Artikel von Peter Lieb zum Thema »Die Suche nach Hergang, Tätern und Motiven des Massakers von Maillé am 25.08.1944« hinweisen - erschienen in der Militärgeschichtlichen Zeitschrift 68 (2009) Heft 2.
Hiermit möchten wir Ihnen mitteilen, daß unser Autor Werner Lacoste am 26. April 2010 verstorben ist.
Deutscher Islamist Eric Breininger soll tot sein Der deutsche Islamist Eric Breininger soll im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet getötet worden sein. Seit 2008 war der aus dem Saarland stammende Konvertit als Dschihad-Kämpfer aufgetreten und hatte deutsche Muslime aufgerufen, sich dem »Heiligen Krieg« anzuschließen. www.welt.de, 03.05.2010
Kalter Krieg Der 1928 geborene Friedrich-Wilhelm Schlomann zält zu den intimsten Kennern der Geschichte des »Kalten Krieges«. Im Jahr des Mauerbaus nahm er im Bundesverteidigungsministerium sien Arbeit in einem Referat für »Psychologische Kampfführung« auf. Junge Freiheit, 23.04.2010
Der erste Held der Bundeswehr Ignoriert von der deutschen Presse hat zum ersten Mal in der Geschichte unserer Armee ein Soldat nach einem Kriegseinsatz das Ehrenkreuz für Tapferkeit erhalten. Dabei wäre, was Hauptfeldwebel Daniel Seibert zu berichten hat, durchaus auch lehrreich für deutsche Politiker, die noch spitzfindig diskutieren, ob das, wohin sie die Soldaten schicken, wohl Krieg genannt werden darf. www.pi-news.net, 14.04.2010
»Es fehlt nicht nur am Geld, sondern auch am Willen« Die Bundeswehr sieht sich für ihren Afghanistan-Einsatz nicht ausreichend gerüstet. Der Bundeswehrverband und der scheidende Wehrbeauftragte des Bundestages, Reinhold Robbe, kritisierten am Mittwoch Ausrüstung und Ausbildung der Soldaten am Hindukusch. www.faz.net, 07.04.2010
Rezension zu unserer Publikation »Schüler in Uniform« von Peter Joachim Lapp in Neues Deutschland vom 17.03.2010.
Deutschland verdoppelt seine Rüstungsexporte Weltweit sind die Rüstungsausgaben in den vergangenen fünf Jahren um 22 Prozent gestiegen. Das konstatiert das Friedensforschungsinstitut Sipri in seinem neuen Bericht. Deutschland steht an Platz drei der größten Waffenexporteure ? die Grünen fordern deshalb ein Vetorecht des Bundestages bei Waffengeschäften. www.welt.de, 15.03.2010
Ein Artikel zu unserer Publikation »Schüler in Uniform. Die Kadetten der Nationalen Volksarmee« in »Horch und Guck«, Berlin, Bürgerkomitee »15. Januar«, erschienen Januar 2010. [Zum Artikel]
|