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Schlomann, Friedrich-Wilhelm
Was wußte der Westen?
Die Spionage der CIA, des britischen SIS, des französischen DGSE und des BND gegen den Sowjetblock von 1945 bis 1990. Die westalliierten Militärverbindungsmissionen in Potsdam
200 Seiten,
fest gebunden,
28 Abbildungen,
17 x 23,5 cm
ISBN 978-3-938208-95-3
19,90 €
© 2009 Helios Verlag
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Inhaltsverzeichnis |
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In den Welteroberungsplänen des Kreml, seiner massiven Aufrüstung und Spionage mußte bald nach 1945 die Gefahr eines erneuten Weltkrieges gesehen werden. Im Kalten Krieg ging es um die Selbstbehauptung der freiheitlichen Lebensordnung des Westens. Der Konflikt führte zu einem Gleichgewicht der militärischen Kräfte - bis hin zu dem des atomaren Schreckens. Für ein halbes Jahrhundert wurde so der globale Friede, ein stets gefährdeter Weltfriede, garantiert. Zu dieser Politik der Abschreckung gehörte die Berechenbarkeit des Sowjetblocks. Das bedeutete ständige Informationsbeschaffung durch geheime Nachrichtendienste über die militärischen und wirtschaftlichen Kapazitäten der hermetisch geschlossenen Welt des Ostens - Ausspähung, Aufklärung, Spionage. Welche Rolle hier die Menschen spielten, welche über die Entwicklung jenseits des Eisernen Vorhangs berichteten und dabei für die Freiheit und den Frieden des Westens ihr Leben aufs Spiel setzten, dokumentiert dieses Buch. Die Ziele, die Erfolge und Mißerfolge der Dienste der USA. Großbritanniens, Frankreichs und insbesondere des BND der Bundesrepublik Deutschland, werden anhand vieler Einzelfälle, aber auch historisch-systematisch behandelt und analysiert. Wichtig ist ebenfalls die in ihrer Fülle der Details wohl erstmalige zusammenfassende Darstellung der bis heute weitgehend unbekannten Tätigkeit der westalliierten Militärverbindungsmissionen in Potsdam.
F. W. Schlomann hat sich schon vor 1989/90 jahrzehntelang mit den Nachrichtendiensten in der geteilten Welt wissenschaftlich und publizistisch befaßt. Sein jetziges Buch stellt eine Arbeitsbilanz dieses Experten dar. Es fußt auf der Auswertung bisher erschienener. Publikationen in Ost und West, auf freigegebenen Akten der Geheimdienste, etlichen Gerichtsunterlagen und vielen Gesprächen mit Nachrichtendienstlern und deren heimlichen »Augen und Ohren«. Auch führende Persönlichkeiten dieser Dienste waren zu Auskünften bereit daß sie namentlich nicht genannt werden wollen, wird der Leser verstehen. Bei aller Vergangenheitsaufarbeitung soll das Buch nicht zuletzt das heutige Bewußtsein für die Gefahrenlagen der internationalen Politik und deren Abhängigkeit von nachrichtendienstlichen Erkenntnissen schärfen. | |
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Abendblatt, Freitag 27. März 2009 Strategie & Technik, Freitag 1. Mai 2009 Kameraden, Montag 1. Juni 2009 Pro Libertate Mitteilungen, Mittwoch 1. April 2009 Allgemeine Schweizerische Militärzeitschrift, Montag 1. Juni 2009 Der Stacheldraht, Freitag 1. Mai 2009 Europäische Sicherheit, Montag 1. Juni 2009 Politische Studien 428, Sonntag 1. November 2009 Pro Libertate, Dienstag 1. Dezember 2009
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Warum militärische Zeitgeschichte?
Informationen zur Zeitgeschichte
Luftkriege werden bald von Robotern geführt Sollte es in 20 Jahren irgendwo auf der Welt einen Luftkrieg geben ? dann dürfte das ein Kampf ohne Piloten sein. So lautete vor knapp einem Jahrzehnt die Vorhersage amerikanischer Militärexperten. www.welt.de, 26.02.2010
Killerkommando ermordet Hamas-Mitglied in Dubai Die Geschichte erinnert an einen Agentenfilm: Ein internationales Killerkommando hat offenbar ein hochrangiges Mitglied der Hamas in einem Hotel in Dubai getötet. Dahinter soll der israelische Geheimdienst Mossad stecken. www.welt.de, 16.02.2010
Militärexperte besorgt wegen Afghanistan-Strategie Bei der Afghanistan-Konferenz in London versuchen Vertreter aus knapp 70 Ländern, den Grundstein für einen endgültigen Abzug der internationalen Truppen zu legen. Die Bundesregierung hofft, ihre Soldaten bis 2014 nach Hause holen zu können. Doch ein Experte hat schwere Zweifel an ihrer neuen Strategie. www.welt.de, 28.01.2010
Deutschland steuert auf gefährlichen Sonderweg zu Um in Afghanistan erfolgreich für Demokratie und Frieden zu sorgen, dürfen sich Soldaten nicht in Feldlagern einmauern. Sie müssen in engem Kontakt mit der Bevölkerung die Taliban angreifen. www.welt.de, 25.01.2010
Taliban greifen Regierungsviertel in Kabul an In der afghanischen Hauptstadt Kabul haben Extremisten mehrere Gebäude nahe dem Präsidentenpalast besetzt. Polizei und Augenzeugen berichten von Explosionen und Feuergefechten zwischen Taliban und Sicherheitskräften. www.welt.de, 18.01.2010
Anschlag tötete führende Al-Qaida-Experten der CIA Von der CIA gibt es offiziell keine Adresse, keine Mitarbeiterzahl, kein Budget. Durch den Selbstmordanschlag auf eine CIA-Basis in Afghanistan Ende Dezember werden aber nun nach und nach Details über den US-Geheimdienst bekannt. www.welt.de, 07.01.2010
Ein Artikel zu unserer Publikation »Schüler in Uniform. Die Kadetten der Nationalen Volksarmee« in »Horch und Guck«, Berlin, Bürgerkomitee »15. Januar«, erschienen Januar 2010. [Zum Artikel]
CIA-Attentäter war offenbar Al-Qaida-Doppelagent Offensichtlich hat sich die CIA von einem scheinbar vertrauenswürdigen Informanten täuschen lassen. Für den schwersten Anschlag auf CIA-Agenten seit fast 30 Jahren soll ein jordanischer Doppelagent verantwortlich sein. www.welt.de, 05.01.2010
KSK-Task-Force seit zwei Jahren in Kundus Die Einsatzgruppe mit deutschen Spezialkräften, von deren Operationszentrale aus der Luftangriff bei Kundus vom 4. September geführt worden ist, besteht nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schon seit mehr als zwei Jahren. Obleute der Bundestagsfraktionen kritisieren laut F.A.Z., sie seien auch in den geheimen Unterrichtungen im kleinen Kreis nur über Einzeloperationen, aber nicht über diese Gruppe informiert worden. www.faz.net, 17.12.2009
Schneiderhan bezichtigt Guttenberg der Lüge Wolfgang Schneiderhan setzt sich zur Wehr: "Ehrenrührig" und "unwahr" nennt der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr Äußerungen von Verteidigungsminister Guttenberg. www.welt.de, 16.12.2009
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Baroness für Europa - Baron für die Briten Am Dienstag, tritt der Vertrag von Lissabon in Kraft und die Europäische Union (EU) erhält den Status eines rechtmäßigen Staates mit einem eigenen Präsidenten und Außenminister. Die russische Zeitung Prawda (vom 4. November) schrieb kürzlich dazu, dass die EU damit beginne, wie eine »Wiedergeburt der Sowjetunion« auszusehen. Die Ernennung von Cathy Ashton zur ersten EU-Außenministerin (vollständiger Name »Hohe Kommissarin für Außen- und Sicherheitspolitik«) scheint dies zu bestätigen. www.pi-news.net, 01.12.2009
Militärtransporter wird fünf Milliarden Euro teurer Der Militärtransporter A400M von Airbus startet nicht nur mit erheblicher Verspätung, er wird auch beträchtlich teurer. Nach Informationen von WELT ONLINE wird das Transportflugzeug um rund fünf Milliarden Euro teurer. Ursprünglich sollte es 20 Milliarden Euro kosten. Airbus hofft nun auf Zugeständnisse der Länder. www.welt.de, 25.11.2009
Schwere Pannen bei britischem Irak-Einsatz Beim Einmarsch der britischen Truppen in den Irak im März 2003 hat es laut einem Regierungsbericht schwere Pannen gegeben. www.faz.net, 23.11.2009
Guttenberg für Übergabe in Afghanistan ab 2010 Deutschland hat das Ziel, schon im kommenden Jahr die ersten Soldaten aus dem Norden Afghanistans abzuziehen. Dies sagte Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg bei einem Treffen mit Amtskollegen in Brüssel. Außenminister Guido Westerwelle sprach von einer 'Abzugsperspektive' bis 2013. www.welt.de, 16.11.2009
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Bundesanwaltschaft soll wegen Luftangriff ermitteln Die Bundesanwaltschaft soll sich nun mit den möglichen strafrechtlichen Konsequenzen wegen des Luftangriffs mit bis zu 142 Toten beschäftigen. Die Dresdner Generalstaatsanwaltschaft gab die Prüfungen zum Befehl des Bundeswehr-Oberst Georg Klein an die obersten Ermittler in der Bundesrepublik ab. www.welt.de, 6.11.2009
Helios-Autor Wolfgang Welsch als Person der Zeitgeschichte im Politthriller »Der Stich des Skorpion«
Ein Leserbrief zur Rezension von Detlef Kühn in der FAZ. »...Eine Buchbesprechung sollte ein Mindestmaß an Objektivität aufweisen, die der Rezensent ... vermissen lässt. Umgekehrt erwähnt er jedoch nicht, dass fast zwei Seiten des Buches seiner eigenen Person gewidmet sind...« Zum Leserbrief
Eine Buchbesprechung unserer Neuerscheinung »Die verklärte Diktatur« von Wolfgang Welsch in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. zur Rezension
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