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Militärische Zeitgeschichte / Zeitgeschichte



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Lapp, Peter Joachim

Die zweite Chance
Wehrmachtsoffiziere im Dienste Ulbrichts


236 Seiten,
fest gebunden, 
100 Dokumente, 
17 x 23,5 cm

ISBN 978-3-86933-023-5

19,90 €

 

© 2010 Helios Verlag

Inhalt

Hunderte von ehemaligen Wehrmachtsoffizieren, darunter auch Generale, die im 2. Weltkrieg in sowjetische Gefangenschaft geraten waren, stellten sich dem Aufbau der SBZ und DDR zur Verfügung. Manchmal aus Überzeugung, mehrheitlich aber auf Grund des Leidensdrucks in der UdSSR, den man nicht mehr ertragen konnte. Diese Menschen ergriffen auf Grund russischer Angebote eine »zweite Chance«, machten Karriere in Volkspolizei und Volksarmee oder in der Politik. Viele setzten auf die »Sieger der Geschichte«, wollten endlich auf der richtigen Seite sein, brachen mit ihrer Vergangenheit, glaubten zeitweise, mit ihrer Entscheidung einem künftigen unabhängigen Gesamtdeutschland dienen zu können. Das Buch, das im Jahr 2000 bei der Erstausgabe (Titel »Ulbrichts Helfer«) für ärgerliche Kommentare »linker« Historiker und Publizisten sorgte, und nun aktualisiert wurde, zeichnet das teilweise tragische Schicksal dieser Männer nach.

Rezensionen

Junge Freiheit, Friday 28. May 2010
Preußische Allgemeine Zeitung, Saturday 2. October 2010
Pallasch, Monday 1. November 2010
Zeitschrift für Heereskunde, Saturday 1. January 2011
Kameraden , Thursday 1. September 2011
ÖMZ 6/2011, Tuesday 1. November 2011

Leseproben

Inhaltsverzeichnis

Einleitung › Die sowjetische Gefangenschaft › Heimkehr › Wehrmachtsoffiziere – Militärkader der ersten Stunde › Kaderschmiede: Die Hauptverwaltung für Ausbildung (1949-1952) › See- und Luftpolizei (1950-1952) › Ehemalige Wehrmachtsoffiziere in der NDPD › Im Stab der KVP: »Ehemalige« in der Schlangengrube › Ein Feldmarschall der Wehrmacht als Propagandahelfer: Friedrich Paulus in der DDR (1953-1957) › Die gesamtdeutschen Aktivitäten des Vincenz Müller (1955/56) › Im Hauptstab der NVA: Die letzten Jahre der »Ehemaligen« (1956-1958) › Pensionsverein: Die »Arbeitsgemein-schaft ehemaliger Offiziere« (AeO) › Un-Ruhestand und Tod des Vincenz Müller (1958-1961) › Ehemalige Wehrmachtsoffiziere in DDR-Zivilbereichen › NDPD-Westarbeit mit »Ehemaligen« › Abwicklung: Die »Ehemaligen« verlas-sen die NVA › Zusammenfassung

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Warum militärische Zeitgeschichte?

Verlagserklärung

Wir möchten auf einen Sonderdruck von Günter Nagel hinweisen, Autor des Helios-Verlags, mit dem Titel:

Erfinder, Industriemanager, jüdischer Offizier und Politiker. Das Lebenswerk des Dr. Leo Löwenstein. Erschienen im Jahrbuch für Brandenburgische Landesgeschichte (68. Band, Berlin 2017). Nach ihm ist in Aachen die "Technische Schule Landsysteme und Fachschule des Heeres für Technik" benannt worden. Löwenstein stammte aus Aachen, Offizier im 1. Weltkrieg, nach Studium im wirtschaftlichen Bereich erfolgreich, 60 Patentanmeldungen in Deutschland, England, Schweiz und Frankreich in der Zeit zwischen 1912 und 1952. Erfinder der Schallmessung und weitere militärische/militärtechnische Erfindungen.

1943 wurde Löwenstein und seine Frau in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Der Leidensweg im Ghetto endete im April 1945. Beide wurden im August 1945 bei der jüdischen Gemeinde Berlin registriert. Auch in der Nach-kriegszeit war Löwenstein im industriellen Bereich tätig.

Verstorben in Israel.

Informationen zur Zeitgeschichte

Verschwiegene Katastrophe
Fast wären sowjetische Atomwaffen bei Berlin explodiert
www.welt.de, 14.08.2018

Konflikt in Nahost
„Seit Jahren waren wir einem Krieg mit Gaza nicht so nah“
www.welt.de, 9.8.2018

Offiziell „nicht tödlich“
„Sofortige Verkohlung“ – So brutal ist Chinas Laser-Kalaschnikow
www.welt.de, 5.7.2018

Syrienkonflikt
Israel bombardierte offenbar Ziele nahe dem Flughafen von Damaskus
www.spiegel.de, 26.06.2018

Foto: wiki­pe­dia, United States Federal Government

Der Mann, der 35 Jahre lang verschollen war
William Howard Hughes
www.welt.de, 11.06.2018




Weltkriegs-Wrack
Schwarzhaarige Schützin feuerte im Heck des Bombers
www.welt.de, 05.06.2018

Liedersammlung im Internet
Bundeswehr: Kein Liederbuch mehr für Soldaten
www.jungefreiheit.de, 1. Juni 2018

Foto: wiki­pe­dia, Blaues Sofa

Militärhistoriker über Bundeswehr-soldaten
"Die sollen kämpfen und töten können"
www.spiegel.de, 17.07.2017

Paradeplätze und Radaranlagen – baut China eine Militärbasis im Südchinesischen Meer?
Im Südchinesischen Meer rangeln mehrere Staaten um eine Inselgruppe. Satellitenbilder zeigen nun: China baut dort offenbar eine Marinebasis.
www.handelsblatt.com, 24.05.2018

U-Boot-Katastrophe 1968
Wurde die „USS Scorpion“ von den Sowjets versenkt?
www.welt.de, 21.05.2018

Totschlag an Palästinenser
Israelischer Soldat Elor Asaria aus Haft entlassen
www.faz.net, 08.05.2018

Materialmangel bei Helikoptern
Zu wenig Flugstunden - Bundeswehrpiloten verlieren Lizenz
www.spiegel.de, 03.05.2018

Von 182 Flugzeugen
Nur vier „Eurofighter“ der Bundeswehr sind einsatzfähig
www.faz.net, 02.05.2018

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