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Militärische Zeitgeschichte / Zeitgeschichte



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Siebertz, H. Jürgen

Höhe 554
Die Kämpfe an der ersten Westwall-Linie im Abschnitt Roetgen-Lammersdorf und um den Paustenbacher Berg Herbst 1944


204 Seiten,
fest gebunden mit Schutzumschlag, 
217 Abbildungen, Fotos und Karten, 
17 x 23,5 cm

ISBN 978-3-86933-036-5

22,00 €

 

© 2010 Helios Verlag

Inhalt

Am 12. September 1944 überschreitet die 3. US-Panzerdivision in Roetgen die deutsche Grenze und kann den Ort als »erste deutsche Stadt« ohne größeren Widerstand einnehmen. Einen Tag später wird der von der NS-Regierung als unüberwindbar gepriesene Westwall an der Dreilägerbachtalsperre durchbrochen. Zur gleichen Zeit rücken drei Bataillone des 39. US-Infanterieregiments der 9. US-Infanteriedivision von Eupen durch das Hohe Venn und über Roetgen-Schwerzfeld in Richtung Lammersdorf vor. Am Morgen des 14. September 1944 brennen in Lammersdorf die ersten Häuser und am Nachmittag ist der Ort größtenteils schon besetzt. Der Vormarsch des 39. US Infanterieregiments geht hier allerdings nicht zügig weiter, sondern scheitert an der Willens- und Kampfkraft der deutschen Bunkerbesatzungen, die von der »Paustenbacher Höhe« aus allen Rohren auf die Eindringlinge schießen. Aus dem erhofften raschen Durchmarsch wird ein langer, unfreiwilliger Aufenthalt im »Lammersdorf-Korridor«, der nicht nur für die Soldaten, sondern auch für die Zivilbevölkerung von Lammersdorf verheerende Konsequenzen hat. Die Entscheidung von 300 Lammersdorfern, in ihrem Heimatort zu bleiben, entpuppt sich als fataler Fehler. Kinder und Erwachsene sind monatelang hoffnungslos der Gewalt des Krieges ausgeliefert. Ihnen bleiben meist nur die kalten Kellerräume, um sich vor den geschätzten 3.000-5.000 Granateinschlägen in Sicherheit zu bringen. Sie schlafen auf mit Stroh ausgelegten Steinböden oder auf rohen Holzbrettern und müssen mit wenigen Vorräten auskommen. Angstvoll ertragen die Menschen in Lammersdorf das ständige Zischen, Pfeifen, Detonieren und Explodieren der Granaten und Bomben, schleichen sich unter Lebensgefahr in die Stallungen, um die Tiere zu versorgen und hasten auf den Friedhof, um die Toten zu beerdigen. An vielen Stellen brennen Wohnhäuser und Scheunen; überall versuchen die Menschen, ihre spärlichen Habseligkeiten zu retten. Als am Bahndamm eine Bombe fällt, ruft der gegenüber wohnende, sechsjährige Heinz Völl in Todesangst: »Mamm, holl dr Ruesekranz« (Mama, hol den Rosenkranz).

Rezensionen

Aachener Nachrichten, Saturday 23. October 2010
Aachener Zeitung, Tuesday 23. November 2010
Wall 78/2012, Friday 2. March 2012
Hardthöhen-Kurier 4/2013, Monday 1. April 2013

Leseproben

Inhaltsverzeichnis

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Warum militärische Zeitgeschichte?

Verlagserklärung

Wir möchten auf einen Sonderdruck von Günter Nagel hinweisen, Autor des Helios-Verlags, mit dem Titel:

Erfinder, Industriemanager, jüdischer Offizier und Politiker. Das Lebenswerk des Dr. Leo Löwenstein. Erschienen im Jahrbuch für Brandenburgische Landesgeschichte (68. Band, Berlin 2017). Nach ihm ist in Aachen die "Technische Schule Landsysteme und Fachschule des Heeres für Technik" benannt worden. Löwenstein stammte aus Aachen, Offizier im 1. Weltkrieg, nach Studium im wirtschaftlichen Bereich erfolgreich, 60 Patentanmeldungen in Deutschland, England, Schweiz und Frankreich in der Zeit zwischen 1912 und 1952. Erfinder der Schallmessung und weitere militärische/militärtechnische Erfindungen.

1943 wurde Löwenstein und seine Frau in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Der Leidensweg im Ghetto endete im April 1945. Beide wurden im August 1945 bei der jüdischen Gemeinde Berlin registriert. Auch in der Nach-kriegszeit war Löwenstein im industriellen Bereich tätig.

Verstorben in Israel.

Informationen zur Zeitgeschichte

Verschwiegene Katastrophe
Fast wären sowjetische Atomwaffen bei Berlin explodiert
www.welt.de, 14.08.2018

Konflikt in Nahost
„Seit Jahren waren wir einem Krieg mit Gaza nicht so nah“
www.welt.de, 9.8.2018

Offiziell „nicht tödlich“
„Sofortige Verkohlung“ – So brutal ist Chinas Laser-Kalaschnikow
www.welt.de, 5.7.2018

Syrienkonflikt
Israel bombardierte offenbar Ziele nahe dem Flughafen von Damaskus
www.spiegel.de, 26.06.2018

Foto: wiki­pe­dia, United States Federal Government

Der Mann, der 35 Jahre lang verschollen war
William Howard Hughes
www.welt.de, 11.06.2018




Weltkriegs-Wrack
Schwarzhaarige Schützin feuerte im Heck des Bombers
www.welt.de, 05.06.2018

Liedersammlung im Internet
Bundeswehr: Kein Liederbuch mehr für Soldaten
www.jungefreiheit.de, 1. Juni 2018

Foto: wiki­pe­dia, Blaues Sofa

Militärhistoriker über Bundeswehr-soldaten
"Die sollen kämpfen und töten können"
www.spiegel.de, 17.07.2017

Paradeplätze und Radaranlagen – baut China eine Militärbasis im Südchinesischen Meer?
Im Südchinesischen Meer rangeln mehrere Staaten um eine Inselgruppe. Satellitenbilder zeigen nun: China baut dort offenbar eine Marinebasis.
www.handelsblatt.com, 24.05.2018

U-Boot-Katastrophe 1968
Wurde die „USS Scorpion“ von den Sowjets versenkt?
www.welt.de, 21.05.2018

Totschlag an Palästinenser
Israelischer Soldat Elor Asaria aus Haft entlassen
www.faz.net, 08.05.2018

Materialmangel bei Helikoptern
Zu wenig Flugstunden - Bundeswehrpiloten verlieren Lizenz
www.spiegel.de, 03.05.2018

Von 182 Flugzeugen
Nur vier „Eurofighter“ der Bundeswehr sind einsatzfähig
www.faz.net, 02.05.2018

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