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Militärische Zeitgeschichte / Zeitgeschichte




Titel vergriffen!

König, Guntram
Patzer, Rudolf

Kontrollierte Feindschaft
Manöverbeobachtungen und Inspektionen 1987-1990


181 Seiten,
fest gebunden, 
132 Abbildungen, 
17 x 24 cm

ISBN 978-3-86933-067-9

23,00 €

 

© 2011 Helios Verlag

Inhalt

In den Jahren 1987-1990 wurden unter Beteiligung von 27 KSZE-Staaten insgesamt 88 Manöverbeobachtungen und Inspektionen entsprechend dem Stockholmer Dokument über Vertrauens- und Sicherheitsbildende Maßnahmen und Abrüstung in Europa durchgeführt. 22 von ihnen werden im vorliegenden Buch, ausgehend von den Gefahren und Widrigkeiten des Kalten Krieges, von damaligen Teilnehmern der beiden deutschen Staaten und der Schweiz unter Verwendung von über 200 Fotos erstmalig detailliert vorgestellt. Es wird der Anspruch deutlich gemacht, mit diesen Maßnahmen aktiv zur Festigung des Vertrauens und der Sicherheit in Europa sowie zur Überwindung des Kalten Krieges beigetragen zu haben. Außerdem werden Informationen über die Beseitigung der Mittelstreckenraketen und die Inspektionen der USA, die entsprechend dem INF-Vertrag von 1987 auf dem Territorium der DDR durchgeführt wurden, vermittelt. Abschließend werden Schlußfolgerungen zur Verbesserung der internationalen Beziehungen in der heutigen Zeit aufgezeigt, in der noch immer die Gefahr besteht, dass der Kalte Krieg, den man schon überwunden glaubte, wieder auferstehen könnte. Guntram König Der Herausgeber, Guntram König, Jahrgang 1940. Er leistete seinen Grundwehrdienst in der NVA von 1966-68 im MSR-3 in Brandenburg-Hohenstücken. Als Maschinenschlosser arbeitete er in verschiedenen Betrieben in und in der Umgebung von Dippoldiswalde. Seit Jahrzehnten füllen die Philatelie und andere Sammelgebiete sein Leben aus. Er wohnt in Sachsen. In Gemeinschaftsarbeit mit Herrn Heinemann erstellte er einen Katalog zur Bewertung von philatelistischen Belegen der NVA und des MdI. Rudolf Patzer geboren 1937 in Gertewitz/Thüringen. Nach dem Abschluß der Erweiterten Oberschule 1955 in Pößneck Eintritt in die Kasernierte Volkspolizei und Besuch der Fliegerschule Kamenz/Bautzen (Flugzeugführer-Ingenieur). Tätigkeit in verschiedenen Standorten und Dienststellungen der Luftstreitkräfte. Von 1966-1969 Militärakademie »Friedrich Engels« in Dresden (Diplommilitärwissenschaftler). Ab 1979 im Kommando der LSK/LV in Strausberg (Fluginspekteur Jagdfliegerkräfte). 1986-1990 Oberinspekteur für Inspektionen im Strukturelement für Internationale Arbeit des Ministeriums für Nationale Verteidigung, letzter Dienstgrad Oberst. Nach 1990 Gründungsmitglied des Vereins für Regionalgeschichte und Denkmalpflege und Mitarbeit an Veröffentlichungen zur Garnisonsgeschichte und zur Geschichte der LSK/LV. Seit 1998 Stadtverordneter, Mitglied des Ausschusses für Bauen, Umwelt und Verkehr.

Rezensionen

ISOR aktuell, Thursday 1. March 2012
Europäische Sicherheit & Technik, Sunday 1. April 2012
GfW-Pressespiegel, Tuesday 24. January 2012
Info-Blatt Nordheim 91 Bürgerbund e.V., Thursday 1. March 2012
Die Bundeswehr, Tuesday 1. May 2012
Pallasch Nr. 42, Friday 1. June 2012
Hardthöhen-Kurier 4/2012, Wednesday 1. August 2012
Kameraden 7/8 2012, Sunday 1. July 2012
MGZ 73 (2014) Heft 2, Wednesday 1. July 2015

Leseproben

Inhaltsverzeichnis

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Warum militärische Zeitgeschichte?

Verlagserklärung

Wir möchten auf einen Sonderdruck von Günter Nagel hinweisen, Autor des Helios-Verlags, mit dem Titel:

Erfinder, Industriemanager, jüdischer Offizier und Politiker. Das Lebenswerk des Dr. Leo Löwenstein. Erschienen im Jahrbuch für Brandenburgische Landesgeschichte (68. Band, Berlin 2017). Nach ihm ist in Aachen die "Technische Schule Landsysteme und Fachschule des Heeres für Technik" benannt worden. Löwenstein stammte aus Aachen, Offizier im 1. Weltkrieg, nach Studium im wirtschaftlichen Bereich erfolgreich, 60 Patentanmeldungen in Deutschland, England, Schweiz und Frankreich in der Zeit zwischen 1912 und 1952. Erfinder der Schallmessung und weitere militärische/militärtechnische Erfindungen.

1943 wurde Löwenstein und seine Frau in das Ghetto Theresienstadt deportiert. Der Leidensweg im Ghetto endete im April 1945. Beide wurden im August 1945 bei der jüdischen Gemeinde Berlin registriert. Auch in der Nach-kriegszeit war Löwenstein im industriellen Bereich tätig.

Verstorben in Israel.

Informationen zur Zeitgeschichte

Verschwiegene Katastrophe
Fast wären sowjetische Atomwaffen bei Berlin explodiert
www.welt.de, 14.08.2018

Konflikt in Nahost
„Seit Jahren waren wir einem Krieg mit Gaza nicht so nah“
www.welt.de, 9.8.2018

Offiziell „nicht tödlich“
„Sofortige Verkohlung“ – So brutal ist Chinas Laser-Kalaschnikow
www.welt.de, 5.7.2018

Syrienkonflikt
Israel bombardierte offenbar Ziele nahe dem Flughafen von Damaskus
www.spiegel.de, 26.06.2018

Foto: wiki­pe­dia, United States Federal Government

Der Mann, der 35 Jahre lang verschollen war
William Howard Hughes
www.welt.de, 11.06.2018




Weltkriegs-Wrack
Schwarzhaarige Schützin feuerte im Heck des Bombers
www.welt.de, 05.06.2018

Liedersammlung im Internet
Bundeswehr: Kein Liederbuch mehr für Soldaten
www.jungefreiheit.de, 1. Juni 2018

Foto: wiki­pe­dia, Blaues Sofa

Militärhistoriker über Bundeswehr-soldaten
"Die sollen kämpfen und töten können"
www.spiegel.de, 17.07.2017

Paradeplätze und Radaranlagen – baut China eine Militärbasis im Südchinesischen Meer?
Im Südchinesischen Meer rangeln mehrere Staaten um eine Inselgruppe. Satellitenbilder zeigen nun: China baut dort offenbar eine Marinebasis.
www.handelsblatt.com, 24.05.2018

U-Boot-Katastrophe 1968
Wurde die „USS Scorpion“ von den Sowjets versenkt?
www.welt.de, 21.05.2018

Totschlag an Palästinenser
Israelischer Soldat Elor Asaria aus Haft entlassen
www.faz.net, 08.05.2018

Materialmangel bei Helikoptern
Zu wenig Flugstunden - Bundeswehrpiloten verlieren Lizenz
www.spiegel.de, 03.05.2018

Von 182 Flugzeugen
Nur vier „Eurofighter“ der Bundeswehr sind einsatzfähig
www.faz.net, 02.05.2018

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